Joseph Haydns elegante Sinfonia Concertante

Einen «blutigen harmonischen Krieg» kündigt Haydn Anfang 1792 an. Damit meint er leicht augenzwinkernd den sportlichen Wettkampf zwischen seinem Schüler Ignaz Pleyel und sich selbst. Beide komponieren je eine Sinfonia Concertante für zwei konkurrierende  Konzertunternehmen in London.

Überlebt hat «natürlich» Haydns Werk, die Sinfonia Concertante B-Dur op.84, in der Oboe, Fagott, Violine und Cello dem Orchester solistisch gegenübertreten, eine Art Concerto Grosso der Wiener Klassik mit wunderbar leichter Anmutung.

Der Oboist Matthias Arter und die Geigerin Meret Lüthi diskutieren fünf Aufnahmen von Haydns unterhaltendem Spätwerk.

Moderation: Lislot Frei, Redaktion: Lislot Frei