Ludwig van Beethoven: Violinsonate Nr. 9 A-Dur Op. 47, «Kreutzer»

Als «äusserst unverständlich» bezeichnet der berühmte französische Geiger Rodolphe Kreutzer die A-Dur-Sonate, obwohl Beethoven sie ihm gewidmet hat. Sie ist zu wild, zu üppig, zu wütend - und kaum geeignet für gemütliche Hauskonzerte.

Auch Lew Tolstoi, dessen berühmte Erzählung nach Beethovens Komposition benannt ist, war diese Musik nicht ganz geheuer. Er hörte in ihr Verführung, Verwerflichkeit und Unmoral.


Wie soll man diese Musik denn nun spielen? Zahm und gepflegt, oder sinnlich und wütend? Annelis Berger diskutiert mit dem Geiger Etienne Abelin und dem Musikwissenschaftler Michael Struck-Schloen verschiedene Interpretationen.

DRS 2 strahlt die Sendung als Wiederholung vom 30. Januar 2012 aus.

Redaktion: Annelis Berger