Max Bruch, der Erzromantiker und sein opus 83

Die Moderne war seine Sache nicht. Während Strawinskys «Sacre» die Musikwelt aus den Angeln hob, schrieb Max Bruch seine 8 Stücke Op. 83 für Klarinette, Bratsche und Klavier: hochromantische Kammermusik für eine nicht alltägliche Besetzung.

Für ihn war Claude Debussy ein unqualifizierter Schreiberling - und alles Moderne des Teufels. Max Bruch schätzte die Musik Mendelssohns über alles und war befreundet mit Johannes Brahms. Für die neue Zeit, die nach 1900 anbrach, hatte er kein Gehör.

Wie gut ist diese Musik? Und: wie soll man sie spielen? Antworten gibt's in der Diskussion mit den Gästen Michael Schwendimann und Franziska Weber.

Redaktion: Annelis Berger