Passacaglia op. 1, 6 Stücke für Orchester op. 6

Anton Webern ist neben Arnold Schönberg und Alban Berg der bedeutendste Vertreter der Zweiten Wiener Schule. Er hat eine widersprüchliche Biografie und ein kleines enigmatisches Werk vorzuweisen und wurde erst in der Nachkriegszeit rezipiert.

Weberns Passacaglia op.1 durchmisst in wenigen Takten die Musikgeschichte, während seine Orchesterstücke op.6 Psychogramme im atonalen Stil sind. Corinne Holtz diskutiert Aufnahmen der Musik des Übergangs mit der Komponistin Isabel Mundry und dem Musikwissenschaftler Patrick Müller.

Autor/in: Eva Oertle