Richard Strauss und seine «Vier letzten Lieder»

Richard Strauss hat die menschliche Stimme geliebt: Bereits als Sechsjähriger hat er erste Lieder geschrieben. Die Gattung begleitete ihn sein ganzes Leben: Im hohen Alter schrieb er seine «Vier letzten Lieder» - in der Schweiz.

Poträt von Richard Strauss, gemalt von Max Liebermann 1918.
Bildlegende: Poträt von Richard Strauss, gemalt von Max Liebermann 1918.

Mit über 150 komponierten Liedern erstaunt es nicht, dass Strauss auch eine Sängerin heiratete: die Sopranistin Pauline de Ahna, die als hervorragende Interpretin seiner Lieder galt und mit der er oft gemeinsam im Konzert auftrat.

Mit Hesse und Eichendorff

Ganz am Ende seines Lebens hat Strauss sich nochmals dem Lied zugewendet: als 83-Jähriger hat er in Pontresina und in Montreux seine «Vier letzten Lieder» komponiert - auf Gedichte von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff. Entstanden sind Lieder von einer grossen Innigkeit.

In der «Diskothek im Zwei» stehen fünf verschiedene Aufnahmen der «Vier letzten Lieder» von Strauss zur Diskussion. Gäste von Eva Oertle sind die Sopranistin Eva Oltivanyi und die Geigerin Isabelle Briner.

Erstausstrahlung am 7. März 2011.

Autor/in: Eva Oertle