Afrika – Das Making of

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Afrika ist die letzte grosse Wildnis der Erde und zieht Tierfilmer seit mehr als einem Jahrhundert magisch an. Während vier Jahren waren Filmemacher der BBC für die fantastische Dokumentation «Afrika – der ungezähmte Kontinent» quer durch den schwarzen Kontinent unterwegs.

Ihr Ziel: Afrika von seinen bisher unbekannten Seiten zu zeigen. Sie wollten neue Geschichten finden und Tierverhalten filmen, das so noch nie zu sehen war. Diese Suche führte die Crews an die extremsten Plätze Afrikas und damit an ihre physischen, psychischen aber auch technischen Grenzen. Bei schlechter Sicht und Dauerregen zu den Gipfeln der schneebedeckten Mondberge im Grenzgebiet von Uganda und dem Kongo, tagelanges Ausharren in der backofenheissen Sahara oder Übernachten in schwindelerregend hohen Baumwipfeln im Dschungel Kongos – die Strapazen waren immens und werden in der Folge «Afrika – Das Making of» für das Publikum hautnah erlebbar.

Dauerregen, Schnee und Hagel

Sie ragen über 5000 Meter hoch in den afrikanischen Himmel – die legendären Mondberge. Die Einheimischen nennen diese Berge Rwenzori, die Regenmacher. Die Mannschaft um Tierfilmer Simon Blakeney erfährt am eigenen Leib, dass diese Berge ihren Namen zu Recht tragen. Dauerregen, Schnee und Hagel bringen sie an ihre körperlichen Grenzen.

Katrina Bartlam und Warwick Sloss tauchen in die Welt der hitzetolerantesten Tiere der Wüste ein. In der Sahara sind sie dabei, wenn tausende Silberameisen aus ihren Löchern kriechen. Leider tun die Tiere das nicht etwa am Morgen, wenn es kühler und angenehmer für die Tierfilmer wäre, sondern zur brütenden Mittagszeit.

Elefanten wissen um das Versteck des Filmers

Kameramann James Aldred will das nächtliche Verhalten der seltenen und beunruhigend unberechenbaren Waldelefanten im Dschungel filmen. Dies alles aus sicherer Distanz, auf einer Plattform in den Baumwipfeln, scheint vordergründig eine gute Idee zu sein. Doch die Elefanten wissen um das Versteck des Filmers und machen Aldred die Nächte zur Hölle.

Während den vierjährigen Dreharbeiten zu dieser Dokumentation reisten die Teams an die entlegensten Ecken Afrikas und entdeckten immer wieder aufs Neue, dass der wildeste Kontinent der Erde uns alle immer noch in seinen Bann zieht.