Auf den Spuren der ersten Siedler – Im Land der Canyons & Cowboys

DOK Sonntag

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Es ist eine Traumroute, die von Las Vegas, der Metropole des Glücksspiels, nach Salt Lake City in die Hauptstadt der Mormonen führt. Eine Reise auf den Spuren der ersten Siedler der USA: den Mormonen.

Einige davon gründeten Las Vegas. Andere zogen durch die Canyons und über die Felsen des gewaltigen Colorado Plateaus und gründeten dort, wo sie Wasser und Weiden fanden, viele kleine Ortschaften. Die Landschaften, durch die sie zogen, waren und sind von einer atemberaubend bizarren Majestät und Schönheit.

Nirgendwo sonst in den Vereinigten Staaten drängen sich so viele Nationalparks wie im Südwesten Utahs. Kaum eine Gegend der USA ist so dünn besiedelt. Wir treffen Rancher und Cowboys, die mit den ersten Mormonen kamen.

Es ist eine Traumroute durch wuchtige Landschaften, die den Menschen klein erscheinen lassen. Die Mormonen gaben sich und ihrem Staat das Motto der Bienen: fleissig sein, nie rasten. Vielleicht darum finden sich um Salt Lake City so viele Bienenzüchter, vielleicht waren die Menschen aber auch ein wenig einsam und so begannen sie Bienen zu züchten. Hunderte von Millionen leisten ihnen nun Gesellschaft und versorgen sie mit der Süsse, die ihnen als ein kleiner Ausgleich für ein arbeitsames Leben gelten mag. Denn die Konditoreien ersetzen im Land der Mormonen die Bars und Weinstuben. Mormonen trinken keinen Alkohol, sie haben ihre Dates in der Konditorei.