Costa Rica – Paradies zwischen zwei Ozeanen

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Die Costa Ricaner begrüssen sich mit «Pura Vida», «Pralles Leben». Sie bringen auf den Punkt, was die schmale Landbrücke zwischen den Kontinenten so einzigartig macht: exotische Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren und ein leuchtend grüner Urwald, der bis an die Ufer von zwei Weltmeeren reicht.

Alvaró Araya wusste diesen Reichtum schon als Kind zu nutzen. Heute wie damals erntet er eine seltene und sehr nahrhafte Palmenfrucht: Pejibaye. Daraus lässt sich so ziemlich alles machen: Brot, Kuchen, Saft, sogar Eis.
Brüllaffen sind eine leichte Beute für Wilderer, die die Jungtiere fangen und verkaufen. Kann die Polizei das verhindern und die Tiere retten, bittet sie Enka Garcia um Hilfe. Die engagierte Biologin päppelt vor allem Babys auf und versucht, eine Adoptiv-Affenmutter für sie zu finden.

In San José einen Brief zuzustellen, ist eine echte Herausforderung. Manche Adressen haben weder Strassennamen noch Hausnummern. «An der Ecke hinter dem Friedhof, wo früher der Hotdogverkäufer stand» steht dann auf den Briefen. Der Postbote Andres Madrigal liest seine Adressen täglich wie Schatzkarten.

Etwa 600 Strände hat Costa Rica. Einige davon sind menschenleer, aber nicht ganz ungefährlich. Jedes Jahr ertrinken 150 Menschen in den Wellen. Daniela Fernandez quält sich, damit diese Zahl abnimmt. Die 18-Jährige möchte Rettungsschwimmerin werden. Ihr Lehrer hat den Ruf, besonders streng zu sein. Wer schwache Leistung zeigt, fällt durch.