Geheimnisse Asiens – Borneo

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Im Norden Borneos leben Orang-Utans, Elefanten, Krokodile und Nasenaffen. Aber die Artenvielfalt ist bedroht: Immer mehr Regenwald muss Palmölplantagen weichen. Auf der Suche nach Nahrung durchqueren Wildtiere immer häufiger bewohnte Gebiete.

Durch den malaysischen Bundesstaat Sabah, im Norden Borneos, fliesst der Fluss Kinabatangan. 560 Kilometer windet er sich aus dem Dschungel des Hochlands bis hinab zu den Mangrovenwäldern im Mündungsgebiet. Nirgendwo sonst in Sabah lassen sich so leicht wilde Tiere entdecken, wie entlang des Flusses. Hier leben Orang-Utans, wilde Elefanten, Krokodile und Nasenaffen.

Aber die Artenvielfalt ist bedroht: Immer mehr Regenwald muss Palmölplantagen weichen. Die endlosen Wälder von einst sind heute nur noch ein Flickenteppich. Auf der Suche nach Nahrung müssen die Wildtiere bewohnte Gebiete durchqueren. Und das führt immer wieder zu Konflikten: Zum Beispiel wenn wilde Elefanten durch Palmölplantagen ziehen und dort Bäume beschädigen.

Für solche Konflikte mit Wildtieren ist die Wildlife Rescue Unit zuständig. Sie fangen die Tiere ein und siedeln sie in unbewohnte Gebiete um. Die Tierärztin Laura Benedikt leitet die Einheit, die Elefanten umsiedelt. So eine Translozierung dauert mehrere Tage. Und es ist ein gefährlicher Job, bei dem viel schieflaufen kann.