Grand Tour der Schweiz: Vom Jura bis ins Wallis (2/3)

DOK Sonntag

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Die zweite Etappe durchquert die Romandie. Sie beginnt im Jura, wo die Fichtenränder des Vacherin Käse noch mit einheimischem Holz hergestellt werden. Die Tour führt weiter zu den Weinterrassen des Lavaux bis zu den Bernhardinerhunden, die Touristen durch den Grossen Sankt Bernhard führen.

Patrizia Mariani hat ihr Glück in der Region Franches-Montagne im Norden des Juras gefunden. Hier, in der Heimat der Freiberger, der letzten Schweizer Pferderasse, arbeitet sie als Reittherapeutin. Natur, Pferde und viel Platz, viel mehr gibt es hier nicht. Direkt am Reitplatz hält der kleine rote Zug, wie ihn sein Fahrer liebevoll nennt. Mit ihm fahren wir weiter durch den Jura. Lokführer Olivier Luder liebt seinen Beruf, seine Heimat – und sein Akkordeon.

Aus einem Hochtal des Waadtländer Jura stammt der Käse Vacherin du Mont-d’Or, der traditionell in Fichtengürtel gehüllt wird. Die Holzbänder schält Marianne Golay aus der Baumrinde. Die Reise führt weiter zum Genfer See in das Weinanbaugebiet Lavaux. Es ist bekannt für den Chasselas-Wein. Neue Rebsorten sollen sich dem Klimawandel und dem sich wandelnden Geschmack anpassen.

Weiter geht es nach La Tour-de-Peilz, wo Comic-Künstler Derib seine Werke zeichnet. Sein «Yakari» ist über die Grenzen hinaus berühmt. Am Grossen Sankt Bernhard sind die Bernhardiner-Hunde beheimatet. Melanie Scheidegger ist Tierpflegerin der Fondation Barry, die die ehemaligen Bergrettungshunde züchtet. Sie führt die Hunde mit Touristen durch die Berge.