Magische Gärten – Italien: Botanischer Garten von Hanbury

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Der Botanische Garten Hanbury liegt zwischen dem französischen Menton und dem italienischen Ventimiglia. Mit seinen prachtvollen Pflanzungen, darunter importierte Arten aus Australien, Neuseeland und Kalifornien, bietet er dem italienischen Küstenstreifen über fast sechs Kilometer hin Schutz.

1867 erwarben der weit gereiste britische Kaufmann Thomas Hanbury und sein Bruder Daniel das Gelände an der Küste nahe der französischen Grenze bei Mortola Inferiore. Aus einer Botanikerfamilie stammend, verdankten sie ihre Leidenschaft für die Pflanzenkunde der Erziehung im Geiste des Quäkertums, welches Liebe und Achtung der Natur lehrt. Mit der Anlage des botanischen Gartens verwirklichte Thomas Hanbury seinen Traum, exotische Pflanzen zu akklimatisieren und zu sammeln. Er vergrösserte und modernisierte die antike Villa am Hang und machte sie mitsamt dem umliegenden Grund und Boden zu seinem Hauptwohnsitz.
Die zahlreichen bepflanzten Parzellen und die restaurierten landwirtschaftlichen Terrassen beherbergen verschiedene botanische Sammlungen. 1960 wurde der Garten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und 1987 der Universität Genua übergeben - mit der Vorgabe, weiterhin ein Ort des Forschens, Lernens und Geniessens zu sein.