Meeressäugetiere – Wale und Delfine in ihrem Element

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Der technische Fortschritt bringt alte Gewissheiten über das Tauchverhalten von Meeressäugern ins Wanken: Forscher entdeckten erst vor Kurzem, dass diese Meeresriesen in enorme Tiefen abtauchen. Dank der Telemetrie können sie mittlerweile die unglaublichen Odysseen der Meeressäuger verfolgen.

Unter der Oberfläche der Ozeane existiert eine uns fremde Welt, geprägt von Feindseligkeit. Eine eisige, in ewige Dunkelheit getauchte Welt, in der enorm hohe Druckverhältnisse herrschen. In der Tiefsee gibt es gleichwohl Tiere, die wie wir Luft atmen und ihre Jungen säugen – und einen grossen Teil ihres Tages in dieser Finsternis verbringen: die Meeressäuger.

In den letzten Jahren haben Forscher herausgefunden, dass sie viel tiefer tauchen können als bisher angenommen. Immer neue Rekorde werden gemessen. Lange ging man davon aus, dass Orcas an der Oberfläche jagen. Nun wurde eine Unterart entdeckt, die in mehr als 1000 Meter Tiefe taucht. Und auch bei Seeelefanten, die mit Aufzeichnungsgeräten und Sendern ausgestattet wurden, verzeichneten Forscher Tauchtiefen von über 2000 Metern.

Mithilfe der Daten von Sendern, mit denen die Tiere ausgestattet sind, den Bildern von Tiefseekameras und 3D-Scanneraufnahmen zeichnet die Dokumentation eine aktuelle wissenschaftliche Revolution nach.