Rhythmus, Rausch und Rampenlicht – Polo Hofers langer Weg

DOK Sonntag

Seit Jahren sorgt seine angeschlagene Gesundheit immer wieder für Schlagzeilen. Einmal waren es Knoten auf den Stimmbändern, dann eine akute Entzündung der Bauchspeicheldrüse. «Vier Mal bin ich nun schon dem Teufel vom Karren gefallen, aber alt werden möchte ich nicht».

Ein Film von Hanspeter Bäni

Dies sagt der bekennende Kiffer und Weinliebhaber, dessen Leben geprägt ist von Rausch, Ernüchterung, Hochgefühlen und Tiefschlägen. Der ungekrönte König des Dialektrocks wird am 16. März 2015 70 Jahre alt.

Seine Lieder sind längst zum Volksgut geworden, und seine Texte wirken glaubhaft und authentisch. «Rhythmus, Rausch und Rampenlicht» ist das facettenreiche Porträt eines Menschen, der feinfühlig, aber auch rücksichtslos sein kann, der intelligent und humorvoll ist und vor allem gerne gegen den Strom schwimmt.

Im Dokumentarfilm nehmen Menschen, die den Star seit Jahrzehnten kennen, kein Blatt vor den Mund. Sie geben intime Einblicke, die bewegen, amüsieren aber längst nicht nur schmeichelhaft sind. Und natürlich erzählt auch Polo freimütig über sich, das Älterwerden, seine Erfolge, sein Scheitern und natürlich über seine Musik.

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