Überlebenskampf Wildnis – Retter der Raubtiere (7/7)

DOK Sonntag

Video «Überlebenskampf Wildnis – Retter der Raubtiere (7/7)» abspielen
Video nicht mehr verfügbar

Die Zahl der Raubtiere in einem Lebensraum zeigt wie gesund ein Ökosystem ist und dass die Bestände der Beutetiere stabil sind. Wissenschaftler rund um den Globus untersuchen das Verhalten der großen Jäger und setzen sich für deren Schutz und den Erhalt ihrer Lebensräume ein.

Eine Welt ohne Löwen, Wildhunde oder Eisbären ist kaum vorstellbar und doch ist die Situation so bedrohlich wie nie. Die letzten wilden Refugien der Erde schrumpfen und die Weltbevölkerung wächst unvermindert weiter. Immer häufiger kommt es zu tödlichen Begegnungen von Menschen und Raubtieren. Gerade Löwen und Wildhunde geraten in den Savannen Afrikas immer stärker in die Schusslinie.

Die größte Bedrohung für die Harpyie - Südamerikas größter Adler - ist die fortschreitende Abholzung des tropischen Regenwaldes. Blauwale vor der Küste Kaliforniens kreuzen bei ihrer Nahrungssuche vielbefahrene Schifffahrtsrouten, was zu tödlichen Kollisionen führt.

Vielleicht am bedrohlichsten ist die Situation für die Eisbären der Arktis, ihnen schmilzt buchstäblich das Eis unter den Pranken weg. Es gibt aber auch Erfolgsgeschichten: In Indien ist die Zahl der Tiger in den letzten Jahren dank intensiver Schutzbemühungen wieder auf 2.500 Tiere gestiegen.

Erstausstrahlung: Sonntag, 26. November 2017