Überleben in der Wildnis – Die Welt entdecken (1/2)

  • Donnerstag, 23. Februar 2017, 20:05 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 23. Februar 2017, 20:05 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Freitag, 24. Februar 2017, 11:15 Uhr, SRF 1
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Extrem nah dran, unvorhersehbar und dramatisch: Diese zweiteilige Dokumentation zeigt: Das Erwachsenwerden in der Wildnis ist geprägt von Abenteuer, Mutproben und Tragödien.

Als Polarfuchswelpe lebt es sich nicht schlecht: Drei Monate lang verwöhnt die Fuchsmutter ihre Kleinen mit Futter, sie haben viel Zeit zum Spielen – bis zu dem Tag, an dem die Mutter der Kindheit ihrer Jungen ein jähes Ende setzt: Dann vertreibt sie ihren Nachwuchs, schickt ihn in den arktischen Winter. Völlig auf sich allein gestellt streift der junge Fuchs bei minus 50 Grad Celsius durch die Wildnis, bis zu hundert Kilometer täglich, ständig auf der Suche nach Fressbarem. Um zu überleben, hat er nur eine Chance: Er muss es schaffen, Lemminge zu jagen – aber diese wohnen gut versteckt unter dem Schnee. Sie zu erwischen will gelernt sein.

Mit arktischer Kälte haben zwei Gepardenschwestern im südlichen Afrika nicht zu kämpfen. Doch auch die beiden quält der Hunger, seit ihre Mutter sie allein gelassen hat. Immerhin haben die beiden Schwestern einander gegenseitig – aber keinerlei Erfahrung mit dem Überleben in der Savanne. Ein grosses Beutetier wie einen Impalabock haben sie noch nie erlegt. Wenn sie lernen, gemeinsam zu jagen, erhöhen sich ihre Überlebenschancen. Dabei dürfen sich die Schwestern keine Unachtsamkeit erlauben – die spitzen Hörner des Impalabocks sind eine gefährliche Waffe.

Die Flaggensylphe führt in den Wäldern Südamerikas ein Leben auf der Überholspur – der junge Kolibri ist pausenlos in Aktion. Er muss mit Schnelligkeit und Flugakrobatik aufholen, was ihm erwachsene Artgenossen an Erfahrung voraushaben. Der Vogel wiegt nur drei Gramm, doch sein Herz schlägt 1000 Mal pro Minute. 60 Mal in der Sekunde.