Auf Treu und Glauben

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Ein Gerichtsdiener wird mit zertrümmertem Schädel im Hof seines Hauses aufgefunden wird. Brunetti macht eine überraschende Entdeckung: Das Opfer führte eine heimliche Liebelei mit einem Familienvater. Ein undurchsichtiger Fall von Bestechung und Totschlag.

Um der brütenden Hitze von Venedig zu entkommen, flieht Commissario Brunetti (Uwe Kockisch) mit seiner Familie in die Berge. Aus dem Sommerurlaub in den kühlen Alpen wird jedoch nichts, denn kaum dort angekommen, wird Brunetti auch schon wegen einer Leiche zurückgerufen. Araldo Fontana (Harry Blank) war Gerichtsdiener am Tribunale und wurde vor seiner Wohnung erschlagen.

Laut Obduktion hatte das Opfer kurz vor seinem Tod Geschlechtsverkehr mit einem Mann. Schnell findet Brunetti heraus, dass das Opfer eine heimliche Liebelei mit dem Familienvater und Bankier Maurizio Fulgoni (Stipe Erceg) führte. Obendrein war Rechtsanwalt Renato Penzo (Stephan Grossmann) unglücklich in das Opfer verliebt und kann kein Alibi vorweisen.

Zu seiner Entlastung spielt Penzo Brunetti brisante Dokumente zu, die Fontana versteckt hatte und die auf eine Schmiergeldaffäre ungeahnten Ausmasses hindeuten. Aus ihnen geht hervor, dass die ehrenwerte Richterin Coltellini (Katja Weitzenböck) sich von dem zwielichtigen Geschäftsmann Marco Puntera (Hans-Uwe Bauer) schmieren liess. Ausserdem wohnte der Ermordete mit seiner Mutter in einem von Punteras Luxusappartements.

Der verwinkelte Fall lässt Brunetti auf eine Reihe Mordverdächtiger stossen. Unterstützt von seinem bewährten Team mit Sergente Vianello (Karl Fischer), der anmutigen Signorina Elettra (Annett Renneberg) und Vice-Questore Patta (Michael Degen) geht er den einzelnen Hinweisen nach und stolpert dabei über ein Detail, das ihn schliesslich zum Täter führt.