150 Jahre Rudolf Steiner: Scharlatan oder Visionär?

Vor 150 Jahren wurde der österreichische Esoteriker, Philosoph und Goethe-Forscher Rudolf Steiner (1861-1925) geboren. Manche halten den Begründer der Anthroposophischen Bewegung für einen Scharlatan und Verführer, andere verehren ihn bis heute als Visionär und mystischen Meister.

Die Naturwissenschaften waren Rudolf Steiners Vorbild. Die Anthroposophie sollte objektiv und exakt sein und ihre Erkenntnisse ewig gültig. Dass menschliches Wissen begrenzt bleibt, wollte er nicht akzeptieren.

Auf der Grundlage der Anthroposophie gab Steiner einflussreiche Anregungen für verschiedene Lebensbereiche wie der Pädagogik (Waldorfpädagogik), Kunst (Eurythmie, Architektur), Medizin (anthroposophische Medizin) und Landwirtschaft (biologisch-dynamische Landwirtschaft). Das von Rudolf Steiner entworfene Goetheanum in Dornach (SO) ist bis heute der Mittelpunkt der Anthroposophischen Bewegung.

Doch wer war Rudolf Steiner wirklich? Welche Weltsicht und welches Menschenbild stecken hinter der Anthroposophie von Rudolf Steiner? Woher hatte er sein Wissen? Was hat er uns hinterlassen? Und was sagen seine Kritiker? Eine Spurensuche.

Moderation: Reto Scherrer, Redaktion: Christine Schulthess