Andere Blicke im Schweizer Alltag: Vom Tätowieren und Weiterbilden

Karniga Puvaneswaran-Balakumar, Nuran Serifi und Kamaran Kamil tauschen sich erst über Tätowierungen aus. Grund: Die beiden jungen Frauen in der Runde haben neue Tattoos.

Später wird engagiert über Weiterbildung gesprochen. Kamaran Kamil, im Asylbereich tätig, arbeitet seit Jahren in der Nacht. Diese Nachtschichten bereiten ihm zunehmend Mühe. Da er sich keine Weiterbildung leisten kann, ist er im Moment ziemlich niedergeschlagen.

Nuran Serfi will unbedingt wieder arbeiten. Ihr fällt zuhause die Decke auf den Kopf. Die Stellensuche mit Kopftuch entpuppt sich als schwierig. Karniga Puvaneswaran-Balakumar ist glücklich: Sie hat eine gute Stelle in einer Bank gefunden und ist zugleich an einer Höheren Fachschule eingeschrieben. 

Kamaran Kamil, Nuran Serifi und Karniga Puvaneswaran-Balakumar treffen sich im «Doppelpunkt» regelmässig zum Gespräch. Sie erzählen, wie der Alltag aussieht, wenn man zwar Schweizer ist, aber irakische, mazedonische oder tamilische Wurzeln hat.

Autor/in: Christine Hubacher