Auf dem Weg ins Niemandsland

Mit einer Demenz zeigt sich das Alter von der grausamen Seite - je mehr die Krankheit fortschreitet , desto mehr verschwindet das Gestern bis es ganz ausgelöscht ist und das, was einen als Individuum ausmacht, verblasst.

links: Jakob Stucki, rechts: Placidus Jäger
Bildlegende: links: Jakob Stucki, rechts: Placidus Jäger zVg

Jakob Stucki und Placidus Jäger leben seit ein paar Jahren mit der Diagnose Demenz, beide standen noch mitten im Berufsleben, als sich die Erkrankung bemerkbar machte.

Wie sie, leben laut der Schweizerischen Alzheimer-Vereinigung nahezu 110‘000 Menschen mit einer Demenz. Und die Zahl der altersabhängigen Demenzerkrankungen nimmt zu, das ist die Kehrseite der längeren Lebenserwartung.

Heilen kann man eine Demenz bis heute nicht. Dennoch ist man sich in Fachkreisen einig, dass eine frühe Diagnose hilft, den Abbau der Hirnleistungen zu verzögern und so die alltagspraktischen Fähigkeiten länger zu erhalten.

Doch wie geht man damit um, wenn man mit der Diagnose Demenz konfrontiert wird - was bedeutet es im Alltag, mit diesem Wissen zu leben? Eine Begegnung mit Betroffenen.

Autor/in: Simone Meier Teuteberg, Moderation: Stefan Kohler