Ausgezeichnete Sendungen: Die bewegte Karriere von Arlette Zola

Mit ihrer frischen, frechen Mädchenstimme eroberte die Freiburgerin Arlette Zola in den sechziger Jahren die Hitparaden und hatte auch in Frankreich riesigen Erfolg. Fast vierzig Jahre später besuchte Luzia Stettler den einstigen Star und blickte auf die bewegte Karriere zurück.

Für dieses Porträt erhielt sie 2005 den Berner Radiopreis.

Für die einen war Arlette Zola ein weiblicher Heintje, für die anderen gar eine Schweizer Mireille Mathieu: mit Liedern wie «Elles sont coquines», «Deux garçons pour une fille» oder «Le marin et la sirène» stieg sie zum neuen Stern am Schlagerhimmel auf, tourte mit Paola oder Toni Vescoli durchs Land und trat auch in Frankreich regelmässig mit Grössen wie Silvie Vartan, France Gall oder Claude François am Fernsehen auf. Dann zog sie sich plötzlich vom Rampenlicht zurück.

Mit einem sensationellen 3. Platz am Eurovision Song Contest meldete sich Arlette Zola 1982 wieder in der Oeffentlichkeit zurück.  Aber auch dieser Neustart war nicht von Dauer. Sie kehrte zurück auf ihren angestammten Beruf als Serviceangestellte und arbeitet auch heute noch im Gastgewerbe.


Als Sängerin wird sie in der Romandie nach wie vor geschätzt und gelegentlich gibt sie auch noch Konzerte und tritt am Westschweizer Fernsehen auf. Zu ihrem 60. Geburtstag im vergangenen Jahr brachte sie eine CD mit ihren grössen Hits heraus.

 

 

Autor/in: Luzia Stettler