Das Kabel in Madagaskar

Rechtzeitig zur Fussball-WM erhält Afrika neue Unterseekabel. Der Kontinent ist damit kein weisser Fleck mehr auf der Karte der globalen Informations-Infrastruktur.

Madagaskar wurde eben erst an zwei Kabel angeschlossen. Die 20 Millionen Einwohner der Insel erhalten so Zugang zu schnellem und günstigem Internet.

«Doppelpunkt» berichtet von der Stelle, wo das Internet aus dem Meer kommt, aus Toliara im Südwesten von Madagaskar. Und untersucht, wie dieses Glasfaserkabel und Handys auch der armen Bevölkerung Zugang zu Informationen ermöglichen, die deren Lebensumstände verbessern können.

Zum Beispiel lernen Bauern mit der Hilfe von Handys, wie man Reis ertragreicher anbaut. Und Blogger in der Hauptstadt Antananarivo beteiligen sich mit ihrem Bürgerjournalismus an der politischen Diskussion.

Autor/in: Guido Berger