Der Friedhof lebt – ein Bilder-Rundgang

Die Zeit der sterilen Kieswege und gepützelten Rasenflächen ist vorbei. Friedhöfe werden zu Rettungsinseln für die Biodiversität. Die Sendung ist zu Besuch auf dem Friedhof Rosenberg in Winterthur und zeigt das Nebeneinander von Leben und Tod als Herausforderung einer neuen Friedhofs-Gestaltung.

Im Vordergrund eine Blumenwiese, im Hintergrund ein Blumenkranz fürs Grab
Bildlegende: Der Friedhof als ein Ort, wo sich Tod und Leben begegnen srf

Auf dem Friedhof Rosenberg in Winterthur befinden sich 7000 Grabstätten. Darum herum blühen Blumenwiesen, Frösche laichen im Teich, Fledermäuse jagen nach Insekten. Versinnbildlicht wird die neue Friedhofs-Gestaltung im Mann mit der Sense, dem Friedhofsgärtner, der Schnitt für Schnitt das Gras mäht, aber um die Blumen herum sorgfältig einen Bogen macht.

«Wenn die Leute sehen, dass wir ihre Gräber gut pflegen, ist daneben Vieles möglich», sagt der Friedhofsleiter Alex Borer. Zusammen mit den Gärtnerinnen und Gärtnern sowie externen Fachleuten wird zurzeit ein Natur-Inventar erstellt. Es soll aufzeigen, welche Tier- und Pflanzenarten auf dem Friedhof Rosenberg leben, damit man diese mit geeigneten Pflegemassnahmen fördern kann.

Ein Rundgang auf dem Friedhof Rosenberg in Winterthur

Moderation: Regi Sager, Redaktion: Doris Rothen