Frauenlöhne immer noch ungerecht!

Frauen verdienen im Durchschnitt für gleichwertige Arbeit deutlich weniger als Männer. Etwa die Hälfte des Unterschieds lässt sich durch Faktoren wie Alter, Ausbildung, Berufserfahrung oder berufliche Stellung erklären.

Lohnungleichheit?
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Die andere Hälfte ist nicht oder nur schwer erklärbar und stellt somit eine Diskriminierung dar.

Das vor zwei Jahren gestartete Projekt «Lohngleichheitsdialog» unter dem Patronat der Sozialpartner und des Bundes zeigt eine ernüchternde Zwischenbilanz: Nur gerade 16 von rund 7300 Firmen lassen ihr Lohnsystem auf Lohndifferenzen zwischen Mann und Frau überprüfen. Warum wollen die meisten Firmen von Lohnungleichheit nichts wissen? Was ist zu tun gegen die Lohnkluft?

Es diskutieren:

  • Ruth Derrer: Geschäftsleitungsmitglied Schweizerischer Arbeitgeberverband (Ressort Arbeitsmarkt & Arbeitsrecht), Mitglied Arbeitsgruppe «Lohngleichheitsdialog»
  • Corinne Schärer: Unia-Gewerkschaftssekretärin, Fachfrau für Gleichstellung
  • Christina Werder: Zentralsekretärin Schweizerischer Gewerkschaftsbund (Dossiers Gleichstellungs- und Familienpolitik)
  • Christoph Erb: Direktor KMU Bern
  • René Hoppeler: Leiter Personal Zürcher Kantonalbank

Moderation: Christine Schulthess