Fussballfans unter Generalverdacht: Eine Reise im Extrazug

Wenn Fussballfans eine Reise tun, bleiben oft Schäden zurück. Die SBB tragen die Kosten. Dies möchte der Bundesrat ändern. Dagegen wehren sich Sportpolitiker, Fussballvereine und die Fans. Im «Doppelpunkt» aus dem Extrazug erzählen sie, warum.

Fussballfans steigen aus Zug
Bildlegende: Wegen Schäden und Krawallen: Fussballfans haben derzeit einen schweren Stand. Keystone

100'000 Fussballfans pro Saison reisen bereits heute in Extrazügen an Auswärtsspiele ihrer Mannschaften. Nun will der Bundesrat alle Fussballfans auf Extrazüge zwingen und mit der Revision des Personenbeförderungsgesetzes erreichen, dass künftig die Fussballvereine die Kosten für allfällige Schäden übernehmen.

«Doppelpunkt» beleuchtet Pro- und Kontra-Argumente verschiedenster Akteure. Zudem reden jene, die bei den politischen Diskussionen oft zu kurz kommen: die Fussballfans. Diese fühlen sich durch die Diskussionen in Bundesbern unter Generalverdacht gestellt. Sie distanzieren sich in der Sendung von den Chaoten in ihren Reihen, welche in den letzten Wochen immer wieder durch Randale und Negativschlagzeilen von sich reden gemacht haben.

Moderation: Michael Brunner, Redaktion: Nina Blaser