Kommandoaktion in Libyen: Tollkühn oder realistisch?

Während der Libyen-Krise plante der Bundesrat, die beiden Schweizer Geiseln zu befreien. Fachleute und Politikerinnen reiben sich die Augen.

Kritiker monieren, die Befreiung durch Einheiten der Schweizer Armee oder durch den Geheimdienst hätte in einem Fiasko geendet. Zudem hätte eine derartige Aktion die Schweizer Neutralität verletzt.

Andere betonen, in aussergewöhnlichen Situationen müsse die Landesregierung auch unkonventionelle Mittel prüfen. Wie weit die Planung fortgeschritten war, ist indessen unklar.

Es diskutieren:

Jakob Büchler, Präsident der Sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrats

Martina Caroni, Professorin für Völkerrecht, Universität Luzern

Mauro Mantovani, Dozent für strategische Studien, Militärakademie an der ETH Zürich

Redaktion: Felix Münger