«New Highlander»: Hoffnungsträger aus dem Unterland

Die Abwanderung im Berggebiet sorgt regelmässig für Schreckensszenarien. Es gibt aber auch eine Gegenbewegung. Menschen ziehen aufs Land. Sie wollen dort leben, wo Einheimische keine Zukunft sehen. Der «Doppelpunkt» zeigt, wie die «New Highlander» in den Bergen zu Hoffnungsträgern werden.

Blick auf das Bergdorf Bergün.
Bildlegende: Bergün (GR): Hier hat «New Highlander» Astrid Herzog einen Veloladen eröffnet. Wikimedia Commons/Reiner Kanning

Astrid Herzog hat in Bergün einen Veloladen eröffnet. Beat Röschlin, frühpensionierter Manager, ist Gemeindepräsident in Sedrun. Und die Künstlerin Regula Verdet ist vor beinahe 30 Jahren ins Engadin gezogen.

«New Highlander» ist der wissenschaftliche Begriff für Zuzüger, die im Berggebiet leben und arbeiten wollen. Beim Bündner Amt für Wirtschaft und Tourismus kennt und freut man sich über die «New Highlander»-Bewegung. Man hofft, dass die Zuzüger die Abwanderung bremsen können.

Der «Doppelpunkt» fragt, was die «New Highlander» in den Bergen suchen, und zeigt, wie sie dort zu Hoffnungsträgern werden.

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Sara Hauschild