Regenbogenfamilien: Wenn Homosexuelle eine Familie gründen

Homosexuelle und Kinder: In der Schweiz ist dies noch immer ein grosses Tabu. Und doch vermuten Experten, dass mindestens 6000 Kinder in solchen «Regenbogenfamilien» aufwachsen; in Familien also, wo Lesben und Schwule auf ganz unterschiedliche Art und Weise zu Kindern kommen.

Jenni, Nora und Heidi (v.l.).
Bildlegende: Jenni, Nora und Heidi (v.l.). srf

Jüngst hat ein Fall in der Schweiz für Schlagzeilen gesorgt, wo eine Lesbe das leibliche Kind ihrer Lebensgefährtin auch adoptieren wollte. Nach schweizerischem Recht ist das nicht möglich. Das Bundesgericht lehnte eine Beschwerde ab. Die beiden Frauen ziehen das Urteil nun weiter an den Europäischen Menschengerichtshof. Ein Präzedenzfall!

Wie leben die Mitglieder einer solchen «Regenbogenfamilie»? Mit welchen Problemen und Vorurteilen haben sie zu kämpfen? Und was sagt das heutige Recht zu dieser Lebensform? Der «Doppelpunkt» besucht zwei «Regenbogenfamilien», fragt bei Juristen, Soziologen, Psychologen und Politikern nach und lässt auch ein «Regenbogenkind» von seinen Erfahrungen erzählen.

Moderation: Yvonne Dünser, Redaktion: Christine Schulthess