Schön und verletzlich – die Moore in der Schweiz

Die Schweizer Hoch- und Flachmoore stehen seit 1987 unter Schutz. Vielen Mooren geht es trotzdem schlecht. Sie trocknen immer mehr aus. Für viele Pflanzen, Insekten und Vögel wird der Lebensraum eng, sie drohen zu verschwinden.

Hochmoor bei Sörenberg
Bildlegende: Hochmoor bei Sörenberg Keystone / Urs Flüeler
Hoch- und Flachmoore sind einzigartige Lebensräume mit atemberaubender Schönheit. Auf den nassen Flächen wachsen Pflanzen, die auf feuchte oder nasse Standorte spezialisiert sind. Moore sind Zeugnisse aus einer längst vergangenen Zeit, sie haben es schwer in einer Welt mit intensiver Landwirtschaft und Geldnot im Naturschutz.
Moore leisten wertvolle Dienste
Hochmoore speichern Kohlenstoff in ihrem Torf. Moore speichern Wasser – ein Segen in heissen Sommern. Moore sind Lebensräume, in denen viele bedrohte Arten Zuflucht finden. Der Moorschutz lohnt sich vielfach, doch in der Schweiz liegen viele Interessen auf den knappen Landressourcen, die sich beissen. Deshalb sind viele der Moore immer noch bedroht.
Das ist eine Wiederholung vom 18. Juni 2019.

Schön und verletzlich – die Moore in der Schweiz

Autor/in: Yvonn Scherrer