Wer bezahlt unsere Mobilität?

Wer viel mit dem Auto oder Zug unterwegs ist, soll künftig mehr bezahlen. Diese Äusserung der Verkehrsministerin Doris Leuthard sorgt für Unmut. Fakt ist: Für den Unterhalt und den Ausbau des Strassen- und Schienennetzes hat der Bund je länger, desto weniger Geld.

Bahnhöfe stossen an Kapazitätsgrenzen: Reisende während den Hauptverkehrszeiten im Bahnhof Basel.
Bildlegende: Bahnhöfe stossen an Kapazitätsgrenzen: Reisende während den Hauptverkehrszeiten im Bahnhof Basel. Foto SBB

Nun will er die Weichen für eine zukünftige Finanzierung stellen und bittet sowohl Auto- wie auch Bahnfahrer zur Kasse. Das heisst: teurere Bahntickets und Autobahnvignetten, teureres Benzin, weniger Steuerabzüge für Pendler. Sind diese Pläne realistisch? Gibt es Alternativen? Und wie könnte man den Verkehr eindämmen?

Es diskutieren:

  • Lukas Bühlmann: Direktor der Schweizerischen Vereinigung für Landesplanung. Mitglied der Arbeitsgruppe für das neue UVEK-Raumplanungskonzept
  • Felix Walter: Verkehrsökonom, Büro ecoplan Bern (Forschung u. Beratung in Wirtschaft u. Politik)
  • Niklaus Lundsgaard Hansen: Zentralpräsident TCS
  • Franziska Teuscher: Grüne Nationalrätin des Kantons Bern (Mitglied der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen und der Kommissionen für Umwelt, Raumplanung und Energie), Zentralpräsidentin VCS

Moderation: Riccarda Simonett, Redaktion: Christine Schulthess