Aussergerichtlicher Vergleich im Fall UBS

  • Mittwoch, 19. August 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 19. August 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 19. August 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die Regierungen der Schweiz und der USA haben den Vergleich in der UBS-Steueraffäre unterzeichnet. Die Schweiz leistet Amtshilfe in rund 4500 Fällen.

Weitere Themen:

Mehr als 75 Tote bei Anschlagserie im Ministerienviertel von Bagdad.

Afghanistans schillernder Präsident Hamid Karzai hofft auf Wiederwahl.

Beiträge

  • Schweiz und USA unterzeichnen UBS-Vergleich

    Die Schweiz und die USA haben sich geeinigt und den Vergleich im Fall UBS unterzeichnet. Die USA stellen ein neues Amtshilfegesuch an die Schweiz und verzichten auf eine Zivilklage, die verlangt hätte, 52'000 Kontoinhaber offenzulegen.

    Im Gegenzug verpflichtet sich die Schweiz, 4450Konten innerhalb eines Jahres an Washington auszuliefern.

    Kathrin Hug

  • Reaktionen auf die UBS-Einigung

    Auf welches Echo stösst die Einigung in der Schweiz und den USA? Überwiegt die Erleichterung? Gibt es auch Kritik?

    Urs Siegrist

  • Die Einigung im Detail

    4450 Kundendossiers muss die UBS den US-Steuerbehörden herausgeben. Dafür stellen die USA ein neues Amtshilfegesuch, das die Schweizer Steuerverwaltung innerhalb eines Jahres bearbeiten soll.

    Bundeshausredaktor Pascal Krauthammer berichtet über die Einzelheiten der Einigung. Anschliessend liefert Wirtschaftsredaktor Beat Soltermann die Einschätzungen zu den Fakten.

    Pascal Krauthammer und Beat Soltermann

  • Die UBS und das erneute Einspringen des Staates

    Im Fall UBS musste einmal mehr der Staat einspringen, sonst wäre die Grossbank wohl gegen die Wand gefahren. Daraus geworden ist ein staatlicher Einsatz, wie es ihn noch nie gegeben hat - und, so sagte Bundespräsident Hans-Rudolf Merz, zudem es nie wieder kommen dürfe.

    Der Fall UBS wirft grundlegende Fragen zum Verhältnis des Staates und der Bank auf.

    Oliver Washington

  • Reaktionen in den USA

    Die USA, so die Einschätzung der Beobachter, sind die eigentlichen Gewinner des nun erzielten Vergleichs. Wie fielen die Reaktionen dort aus?

    Max Akermann berichtet aus den USA, Wirtschaftsredaktor Beat Soltermann kommt danach noch einmal mit Einschätzungen zu Wort.

    Max Akermann

  • Kommentar: Ein Sieg für die Steuerehrlichkeit

    Auch wenn das Schweizer Recht gewahrt werden konnte und der Bundesrat nicht noch ein zweites Mal Notrecht anwenden muss - letztlich ist das Nachgeben der Schweiz in Sachen Bankgeheimnis ein Erfolg für die US-Steuerbehörden, meint Wirtschaftsredaktor Rainer Borer.

    Vor allem aber sei der heutige Vergleich ein Sieg für die Steuerehrlichkeit. Denn, so Borer, auf Ehrlichkeit sei dieser Teil des Schweizer Private Banking nie gebaut gewesen.

    Rainer Borer

  • Hugo Loetscher gestorben

    Mit Hugo Loetscher ist einer der ganz grossen Schriftsteller der Schweiz gestorben. Der Autor, der in drei Monaten 80 geworden wäre, hat mit Büchern wie «Der Immune» oder der Essay-Sammlung «Der Waschküchenschlüssel» Leserinnen und Leser bezaubert.

    Zeitlebens hat er sich aber auch immer wieder in öffentliche Debatten eingemischt. Loetscher reiste viel, lebte in Portugal und lehrte an Hochschulen in Amerika und China. Und doch behielt Loetscher immer auch das Lokale im Blick. Und das Lokale, das hiess bei Loetscher - Zürich: Dort kam er zur Welt, dort, in der Zürcher Altstadt, lebte er bis zu seinem Tod. Alt Stadtpräsident Josef Estermann hat Loetscher gut gekannt. Was hat ihn an dem Schriftsteller besonders beeindruckt?

    Roman Fillinger

  • Verheerende Anschlagsserie in Bagdad

    Die US-Truppen haben sich aus dem Irak zurückgezogen - aber noch immer ist die Gewalt dort allgegenwärtig. Eine verheerende Serie von Anschlägen erschütterte heute die irakische Hauptstadt Bagdad.

    Fast 100 Menschen wurden getötet, mehr als 500 verletzt. Die Hoffnung auf eine baldige Normalisierung der Lage wurde bitter enttäuscht.

    Robert Stähli

  • Die vielen Gesichter des Hamid Karzai

    Smart sieht er aus, mit Tuch und Fellmütze ist stets adrett gekleidet: Hamid Karzai, der afghanische Präsident, weiss sich zu verkaufen  - nicht nur optisch. Seine Worte passt er stets dem Publikum an. Karzai hat viele Gesichter.

    Wenn am Donnerstag in Afghanistan zum zweiten Mal seit dem Sturz der Taliban ein neuer Präsident gewählt wird, dann ist sehr gut möglich, dass es wieder Karzai ist. Dies, obwohl er längst nicht mehr so populär ist wie bei Amtsantritt. Nicht einmal der Westen steht so klar hinter ihm wie früher. Ineffizienz, Vetternwirtschaft und Korruption belasten sein Image.

    Fredy Gsteiger

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Monika Oettli