Bundesrat Couchepin will mehr Wettbewerb in der Kinderbetreuung

  • Donnerstag, 30. August 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 30. August 2007, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 30. August 2007, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Bundesrat Pascal Couchepin möchte bei der Finanzierung von Kinderkrippen neue Wege gehen. Er lässt ein System mit Betreuungs-Gutscheinen für Eltern prüfen, wie er auf seinem traditionellen Ausflug auf die Sankt Petersinsel im Bielersee bekannt gab.

Davon erhofft sich der Sozialminister mehr Wettbewerb. Und wohl auch etwas Wahlhilfe für seine freisinnige Partei.

 

Weitere Themen:

Lyss wurde zum dritten Mal in diesem Sommer vom Hochwasser getroffen.

Der neue Programmleiter von Schweizer Radio DRS 2 heisst Marco Meier.

Der französische Präsident Sarkozy stellt Massnamen für den Aufschwung vor.

Beiträge

  • Krippengutscheine für Eltern

    Auf seinem traditionellen Ausflug auf die St. Petersinsel propagierte Sozialminister Couchepin eine Idee mit Gutscheinen für Kinderkrippen. Das System soll die Eltern finanziell unterstützten, den Wettbewerb unter den Krippen fördern und auch etwas Wahlkampf für die FDP sein.

    Philipp Burkhardt

  • Lyss wurde zum dritten Mal vom Hochwasser getroffen

    Nach den schweren Regenfällen der letzten Tage ist der Lyssbach zum dritten Mal in diesem Sommer über die Ufer getreten. Die Schäden in der Seeländer Stadt Lyss sind enorm, die Bewohnerinnen und Bewohner erschöpft und frustriert. Sie fordern eine dauerhafte Lösung.

    Doch das Projekt eines Hochwasser-Entlastungsstollen besteht seit Jahren, wurde aber immer noch nicht in Angriff genommen.

    Sabine Gorgé

  • DRS 2 hat einen neuen Programmleiter

    Der neue Programmleiter von Schweizer Radio DRS 2 heisst Marco Meier. Er löst im Frühjahr 2008 Arthur Godel ab, der dann in Pension geht. Der künftige Leiter des DRS-Kultur-Senders ist 54jährig.

    Er war unter anderem Chefredaktor der Kultur-Zeitschrift «Du» und leitet derzeit die Redaktion «Sternstunden» beim Schweizer Fernsehen.

    Beat Soltermann

  • Nicolas Sarkozy will die Konjunktur ankurbeln

    Seit gut hundert Tagen ist Nicolas Sarkozy Frankreichs neuer Präsident. Dank grossspurigen Reformankündigungen, tagespolitischen Stellungnahmen und gut inszenierten Dienstreisen hat Sarkozy bereits mit den Übernamen «Omni-Präsident» erhalten.

    In einer Rede vor dem Arbeitgeber-Verband skizzierte er nun seine Pläne, wie er die Konjunktur in Fahrt bringen will. Die Aufmerksamkeit seiner Wählerinnen und Wähler ist ihm sicher: Die Franzosen interessieren sich besonders für Wirtschaftspolitik.

    Philipp Scholkmann

  • Ein neuer Sanierungsplan für Alitalia

    Der Verwaltungsrat von Alitalia hat einen Sanierungsplan vorgestellt, der die italienische Luftfahrtgesellschaft vor einem Grounding bewahren soll. Konzentration auf die profitablen Linien und Personalreduktion sollen das Unternehmen aus den roten Zahlen bringen.

    Rolf Pellegrini

  • Die Grossbaustelle am Berner Bahnhof

    Seit Wochen ist der Berner Bahnhofplatz für Autos gesperrt. Er wird umgebaut und erscheint für einmal als Platz und nicht als mehrspurige laute Strasse. Überraschend problemlos fliesst der umgeleitete Verkehr durch den Rest der Stadt. Viele träumen davon, es möge immer so bleiben.

    Toni Koller

  • Die Taliban in Afghanisten

    Nach langen Verhandlungen haben die Taliban ihre 19 südkoreanischen Geiseln freigelassen. Doch die Zahl der schlechten Meldungen aus Afghanistan gehen nicht zurück. Geiselnahmen, Erpressungen und Selbstmordattentate gehören immer noch zum Alltag im zentralasiatischen Vielvölkerstaat.

    Der Autor Rory Stewart kennt Afghanistan sehr gut. Er ist - unter anderem - quer durch das Land marschiert, er spricht die Sprache der Menschen dort. Zur Zeit leitet der Brite ein Projekt in Kabul, welches sich dem Wiederaufbau widmet. Er schätzt die Lage im Land kritisch ein und glaubt nicht, dass die Taliban bald entmachtet werden können.

    Anita Richner im Gespräch mit Rory Stewart

Autor/in: Anita Richner