Credit Suisse brilliert mit Milliardengewinn

  • Donnerstag, 23. Juli 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 23. Juli 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 23. Juli 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Spitzen-Resultat in Krisenzeiten: Die Schweizer Grossbank Credit Suisse macht im zweiten Quartal einen Gewinn von 1,6 Milliarden Franken.

Weitere Themen:

Die Schweiz einigt sich mit Finnland auf das zwölfte Doppelbesteuerungsabkommen - damit naht die Streichung von der grauen Liste der OECD.

Mit der Wirtschaftskrise steigt in Italien auch der Einfluss der Mafia.

US-Präsident Obama verteidigt seine Gesundheitsreform gegen immer lauter werdende Kritiker.

Beiträge

  • Glanzresultat der Credit Suisse

    1,6 Milliarden Franken Reingewinn, fast elf Milliarden Franken Neugeldzufluss und ein Eigenkapitalpolster, das auch im internationalen Vergleich seinesgleichen sucht. Bei der Credit Suisse läuft das Geschäft wie geschmiert.

    Besonders erstaunlich ist, wie gut es im Bereich Investment Banking wieder geht. Das ist jener Bereich, der die Banken auf der ganzen Welt in die grosse Krise gestürzt hatte. Macht die Credit Suisse mit ihrem Gewinn das Investment Banking wieder salonfähig?

    Martin Stucki

  • 12. Steuerabkommen ausgehandelt

    Die Schweiz erfüllt den Wunsch der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Sie hat sich mit zwölf Ländern auf ein neues Doppelbesteuerungsabkommen geeinigt, das die Amtshilfe auf Steuerhinterziehung ausweitet.

    Das neuste Abkommen kam mit Finnland zustande. Dennoch reicht es noch nicht ganz, um von der grauen Liste der Steueroasen wegzukommen.

    Susanne Giger

  • Wirtschaftskrise bringt Mafia ins Geschäft

    Seit Ausbruch der Wirtschaftskrise stellt die italienische Nationalbank eine gesteigerte Mafia-Aktivität fest. Italiens Wirtschaft werde nicht nur die Krise gebremst, sondern auch die Mafia.

    Ein vorläufiger Höhepunkt der Ermittler: In Rom haben Carabinieri und Guardia di Finanza zugeschlagen und zehn Restaurants, Bars und Clubs geschlossen. Unter den beschlagnahmten Immobilien ist auch das Café de Paris, bekannt als einstiger Treffpunkt der Römer Bohemiens und verewigt in Fellinis Film «La dolce vita».

    Denn hinter dem Besitzer dieses Cafés - einem Römer Coiffeur - soll die kalabresische 'Ndrangheta stehen, die hier ihr schmutziges Geld gewaschen hat. Die italienischen Nationalbank warnt: Mit der Wirtschaftskrise steige auch der Einfluss der Mafia.

    Massimo Agostinis

  • US-Gesundheitsreform kommt ins Stocken

    Kein Gesundheitswesen der Welt kostet so viel, wie jenes der USA - und trotzdem sind dort 46 Millionen nicht krankenversichert. Das Problem ist längst erkannt, aber jeder Reformversuch ist bisher gescheitert.

    Nun erlebt auch Präsident Barack Obama, wie schwierig diese Materie ist. Ein neues Gesundheitssystems gehört zu seinen wichtigsten Zielen. Obwohl seine Demokraten in beiden Parlamentskammern in der Mehrheit sind, ist die Reform arg ins Stocken geraten.

    Max Akermann

  • US-Gesundheitsreform betrifft Schweizer Pharma-Konzerne

    Noch ist unklar, wie das amerikanische Gesundheitssystem reformiert werden soll. Klar ist aber, dass gespart werden muss - und das betrifft auch die Medikamentenpreise.

    Pharma-Unternehmen haben sich gegenüber Präsident Barack Obama verpflichtet, mit Einsparungen die wachsenden Kosten zu bremsen. Das hat auch Auswirkungen auf die Schweizer Pharma-Konzerne Roche und Novartis.

    Eveline Kobler

  • Rendez-vous/Echo-Serie: Wettkultur in Irland

    Die Iren pflegen ihr liebes Geld mit besonders grosser Leidenschaft zu verwetten. Doch es geht nicht um ein reines Glücksspiel wie Lotto, es geht um die raffiniertere Variante, wo sich die Hoffnung auf einen Gewinn mit Vorliebe an rennende Tiere heftet.

    Dass gerade die Iren der Wettkultur besonders zugetan sind, liege an ihrer kolonialen Vergangenheit - das jedenfalls behaupten einige. Weil die einst ausgebeuteten Iren mit ehrlicher Arbeit nicht vom Fleck kamen, wandten sie sich der Spekulation zu.

    Martin Alioth

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Judith Huber