Der Krieg in Syrien ist ein bisschen leiser geworden

  • Donnerstag, 3. März 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 3. März 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 3. März 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Seit Inkrafttreten der Feuerpause seien insgesamt 24 Zivilisten getötet worden, in den Wochen davor seien es meistens 40 oder gar 60 pro Tag gewesen, sagt Uno-Friedensvermittler Staffan de Mistura.

    Der Krieg in Syrien ist ein bisschen leiser geworden

    Der offiziell seit sechs Tagen geltende Waffenstillstand in Syrien hält – einigermassen, sagt Uno-Friedensvermittler Staffan de Mistura. Die humanitäre Versorgung belagerter Städte ist im Gang, und die Chancen sind intakt, dass die Friedensverhandlungenin Genf wieder aufgenommen werden können.

    Fredy Gsteiger

  • Die Hisbollah hat ein strategisches Interesse daran, dass der iranfreundliche Assad in Syrien an der Macht bleibt. Das sichert der Hisbollah die Nachschublinien zu ihrem Sponsor Iran. Bild: Bei der Beisetzung eines Hisbollah-Kommandanten tragen Mitglieder der Baath-Partei am 2. März ein Bild des syrischen Präsidenten Assad zusammen mit dem Hisbollah-Führer Nasrallah.

    Saudische Drohgebärden in Richtung Libanon

    Iran und Saudiarabien kämpfen um die Vormacht im arabischen Raum. In Syrien liefern sie sich einen Stellvertreterkrieg: Iran auf der Seite Assads und schiitischer Milizen, und Saudiarabien auf der Seite sunnitischer Rebellen.

    Die mächtige schiitische Hisbollah in Libanon konnte sich bis jetzt aus den regionalen Kriegen heraushalten, doch die saudische Rhetorik wird schärfer.

    Philipp Scholkmann

  • Die Situation sei völlig anders als im Sommer 2013, weil es seither zum Regierungswechsel gekommen sei. Die neue Regierung lasse Verhaftungen von Rückkehrern nicht zu, sagt der srilankische Aussenminister Samaraweera. Bei Aussenminister Didier Burkhalter kommen die Versprechungen gut an.

    Sri Lanka und die Schweiz wollen Rückübernahme-Abkommen

    Der Bügerkrieg in Sri Lanka ist seit fast sieben Jahren beendet; noch immer stellen aber jedes Jahr hunderte Tamilinnen und Tamilen ein Asylgesuch. Anlässlich seines Besuchs in der Schweiz hat Sri Lankas Aussenminister alle Tamilen zur Rückkehr aufgerufen - und ihnen Sicherheit garantiert.

    Das heisst, tamilische Flüchtlinge könnten bald zur Rückkehr gezwungen werden.

    Dominik Meier

  • Die Autobranche befindet sich im Wandel: Autofirmen werden zu Softwarefirmen und Softwarefirmen beginnen, Autos zu bauen. Deshalb entsteht das Auto der Zukunft im Silicon Valley.Bild: Ein weitgehend «autonomer» Mercedes-Benz F015 an einer Ausstellung in Las Vegas, im Januar 2015.

    Die Mobilität von morgen

    Das Auto der Zukunft entsteht jenseits des Ozeans, 9000 Kilometer westlich des Genfer Autosalons, in Kalifornien. Es wird sich selber fahren - und die Mobilität revolutionieren.

    Priscilla Imboden

  • Spanien: Das Warten auf eine neue Regierung

    Pedro Sánchez, der Chef der spanischen Arbeiterpartei PSOE hat am Mittwoch versucht, im Parlament eine Mehrheit für sich und seine Koalition mit der Mitte-Rechts-Partei Ciudadanos zu bekommen. Statt einer Verständigung gab es ein hässliches Gezänk. Am Freitag wird nochmals abgestimmt.

    Martin Durrer

  • Die neue Mediengruppe unter Carlo de Benedetti wird zum wichtigsten Medien-Konglomerat Italiens: Sie beherrscht 20 Prozent des italienischen Zeitungsmarktes.

    La Repubblica und La Stampa – plötzlich unter einem Dach

    Fiat baut zwar in erster Linie Autos, bis jetzt druckte Fiat aber auch eine Zeitung: La Stampa. Nun zieht sich der Autobauer aus der Medienbranche zurück und hinterlässt das Feld einem neuen Koloss.

    Rolf Pellegrini

  • Der Fall Lisa war nur der Anlass eines tiefsitzenden Unbehagens. Das mit Merkels Flüchtlingspolitik massiv gewachsen ist. Jetzt wenden sich viele Russlanddeutsche der AfD zu, obwohl sie traditionell CDU wählen. Bild: Protest von Deutschlandrussen vor dem Kanzleramt in Berlin am 23. Januar.

    Viele Russlanddeutsche hegen Sympathien für die AfD

    Rund drei Prozent der Bevölkerung Deutschlands sind sogenannte Russlanddeutsche, deren Vorfahren nach Russland ausgewandert waren und die in den 1990er-Jahren nach Deutschland zurückgekehrt sind. Sie gelten als gut integriert und traditionelle CDU-Wähler.

    Die angebliche Vergewaltigung einer jungen Frau durch Flüchtlinge hat zur Folge, dass sie sich in Baden-Württemberg immer mehr der AfD zuwenden.

    Peter Voegeli

Moderation: Roman Fillinger, Redaktion: Judith Huber