Die Schweiz holt ein Ausschaffungsopfer zurück

  • Samstag, 5. Januar 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 5. Januar 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Samstag, 5. Januar 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die Schweiz holt einen abgewiesenen Asylbewerber aus der Gefangenschaft in Burma zurück. Damit ziehen die Behörden Konsequenzen aus einem Fehlentscheid.

Weitere Themen:

Kenias Präsident Kibaki bietet der Opposition eine Einheitsregierung an und erhält umgehend eine Abfuhr

Michail Saakaschwili will sich als georgischer Präsident wiederwählen lassen.

Beim Riesenslalom in Adelboden gewinnt Marc Berthod vor Daniel Albrecht.

Beiträge

  • Die Schweiz zieht Konsequenzen aus Asyl-Fehlentscheid

    Die Schweiz hat vor vier Jahren den Burmesen Stanley Van Tha ausgeschafft, direkt in die Foltermaschinerie der Burmesischen Militär-Diktatur.

    Trotz massiver Proteste von Menschrechts-Organisationen lehnten die Schweizer Behörden lehnten vor vier Jahren den Asyl-Antrag des Burmesen Stanley Van Tha ab und schafften ihn aus. Kaum in Burma angekommen, wurde Van Tha wegen oppositioneller politischer Tätigkeiten zu 19 jahren Gefängnis verurteilt.

    Die Schweiz bedauerte später ihren Entscheid und bemühte sich um die Freilassung Van Tha mit Erfolg. Stanley Va Tha ist wieder in der Schweiz.

    Elmar Plozza

  • Georgien wählt einen neuen Präsidenten

    Der georgische Präsident, Michail Saakaschwili, hat Neuwahlen angesetzt, nachdem er im November Proteste der Opposition gewaltsam niedergeschlagen hatte.

    Dieses Wochenende dürfen sich die Wahlberechtigten dazu äussern, ob sie noch Vertrauen haben in den einstigen Rosenrevolutionär. Sein Image ist zwar ramponiert, doch die Opposition hat keine wirklich valable Alternative anzubieten.

    Hermann Krause

  • Dicke Luft in Neapel

    Seit zwei Wochen wird in Neapel der Abfall nicht mehr weggeführt. Die Gemeinden der Region wehren sich gegen neue Abfalllagerstätten. In den Strassen und Hinterhöfen türmt sich der Abfall.

    Entnervte Bewohner haben begonnen, die Abfallhaufen zu verbrennen. Das verursacht starken Rauch und es besteht die Gefahr, dass giftige Schadstoffe freigesetzt werden.

    Mit dem Wachsen der Abfallberge, wächst auch der Zorn der Bevölkerung.

    Rolf Pellegrini

  • Nikosia, das geteilte Herz Zyperns

    Die Ledrastrasse im Herzen Nikosias war einst die wichtigste Geschäftsstrasse der Stadt. Doch seit dem Krieg im Sommer 1974 ist auch die Strasse, wie die Stadt und die Insel, geteilt. An ihr kristallisiert sich der ganze komplizierte Zypernkonflikt.

    Vielleicht kommt 2008 wieder Bewegung in die verfahrene Situation in Zypern. Denn die Inselgriechen wählen nächsten Monat einen neuen Präsidenten. Der amtierende Präsident, Papadopoulos, hat im Wahlkampf neue Zypern-Verhandlungen versprochen.

    Möglicherweise findet also die Wiedervereinigung Zyperns wieder auf die internationale Traktandenliste zurück, und die Ledrastrasse wird wieder, was sie einmal war: das pulierende Zentrum Nikosias.

    Werner Van Gent

Autor/in: Simone Fatzer