Die Urteile im Skyguide-Prozess

  • Dienstag, 4. September 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 4. September 2007, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 4. September 2007, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Vier Freisprüche und vier Schuldsprüche im Skyguide-Prozess: Das Bezirksgericht Bülach hat im Fall der Flugzeug-Katastrophe von Überlingen die Urteile gefällt.

Weitere Themen:

Migros darf Denner trotz Bedenken kaufen.

Die Alptransitbörse erhält den ersten Dämpfer.

Wirbelsturm Felix rast über Mittel-Amerika.

Beiträge

  • Skyguide-Manager zu Gefängnis bedingt verurteilt

    Gut fünf Jahre nach der Flugzeug-Katastrophe von Überlingen sind vier der acht angeklagten Skyguide-Mitarbeiter vom Bezirksgericht Bülach schuldig gesprochen worden. Vier weitere Angestellte des Flugsicherungs-Betriebs in Zürich wurden freigesprochen.

    Drei Hauptangeklagte, alles damalige Kadermitarbeiter, wurden wegen fahrlässiger Tötung zu bedingten Freiheitsstrafen von 12 Monaten verurteilt. Ein weiterer Angestellter erhielt eine bedingte Strafe von 90 Tagessätzen zu 150 Franken. Warum hat das Gericht die Kaderleute verurteilt?

    Simone Fatzer im Gespräch mit Pascal Krauthammer

  • Migros darf Denner unter Auflagen übernehmen

    Die Wettbewerbs-Kommission (Weko) hat der Migros grünes Licht für die Übernahme des Discounters Denner gegeben. Der Deal kann aber nur unter einer Reihe von einschränkenden Auflagen abgewickelt werden. Migros und Denner akzeptierten, wenn auch ohne Begeisterung.

    Der orange Riese muss eine lange Liste von Einschränkungen einhalten. Unter anderem muss er während maximal sieben Jahren die Selbständigkeit des Discounters garantieren.

    Rainer Borer

  • Die Alptransitbörse erhält den ersten Dämpfer

    Ein Lastwagen, der die Alpen durchqueren will, soll sich ein Durchfahrtsrecht ersteigern müssen und die Zahl solcher Durchfahrtsrechte wäre begrenzt. Das ist die Idee der so genannten Alpentransitbörse.

    Der Bundesrat möchte eine solche Börse zusammen mit der EU einrichten, als wichtiges Instrument zur Verlagerung des Schwerverkehrs auf die Schiene.

    Nun steht das Parlament aber auf die Bremse. Die Verkehrs-Kommission des Ständerates zweifelt am Nutzen einer Börse für Lastwagen. Das ärgert die Verantwortlichen der Alpen-Initiative.

    Philipp Burkhardt

  • Anschläge erhöhen politische Nervosität in Pakistan

    Bei zwei Selbstmordanschlägen in der Nähe des Armeehauptquartiers in der pakistanischen Stadt Rawalpindi sind mindestens 25 Menschen getötet und fast 70 Personen verletzt worden. Die erste Bombenexplosion traf einen Bus des Verteidigungsministeriums.

    Kurz darauf explodierte eine Motorradbombe auf einem Markt.

    Seit dem Sturm auf die Rote Moschee in der Hauptstadt Islamabad Mitte Juli hat sich die Sicherheitslage in Pakistan erheblich verschlechtert. Opfer ist die Bevölkerung, Adressat ist jedoch Präsident Pervez Musharraf. Was wollen die Attentäter erreichen?

    Simone Fatzer im Gespräch mit René Schell

  • Deutsche Regierungs-Parteien auf der Suche nach Profil

    Sieben Wochen vor dem Parteitag der deutschen Sozialdemokraten ist die Regierungs-Partei zerstritten. Wichtige SPD-Politiker haben sich laut die Frage gestellt, ob Kurt Beck der beste Mann auf dem Posten des Parteichefs sei und zum Kanzlerkandidaten für 2009 tauge.

    Auch der Koalitionspartner CDU macht sich auf einer Klausurtagung Gedanken über ein schnittiges Programm. Die beiden Regierungs-Parteien eint vor allem eins: Sie suchen nach einem unverkennbaren Profil. Denn das hat in der Grossen Koalition sichtlich gelitten.

    Ursula Hürzeler

  • Hurrikan «Felix» stürmt an Land

    Im Norden Nicaraguas hat der Hurrikan «Felix» Häuser zerstört, Bäume entwurzelt und Strommasten umgerissen. Der Sturm der höchsten Kategorie 5 prallte mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 Kilometern pro Stunde auf Mittel-Amerika.

    Unterdessen hat er zwar etwas an Wucht verloren, aber gebannt ist die Gefahr noch nicht.

    Mit «Felix» ist bereits der zweite Sturm der höchsten Kategorie auf Land getroffen. Das hat es laut dem US-Hurrikan-Zentrum innerhalb derselben Saison noch nie gegeben.

    ARD-Korrespondent Jürgen Gressel-Hichert

  • Afrikanische Bräuche füllen nicht immer die Bäuche

    Niemand bestreitet, dass Afrika mehrheitlich arm ist. Aber ob der Frage, warum das so ist, gehen die Meinungen weit auseinander - auch in Afrika selbst.

    Ein Grund für Armut gibt in afrikanischen Ländern zu reden, denn er hat mit der eigenen Kultur zu tun. Traditionen sterben nämlich nicht leicht aus. Das erleben zum Beispiel die Bäuerinnen auf dem Hochland Äthiopiens, wenn sie ihre traditionelle, dem Mann untergebene Rolle ablegen wollen.

    Ruedi Küng

Autor/in: Simone Fatzer