Durchbruch bei der amerikanischen Finanzmarktreform

  • Freitag, 25. Juni 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 25. Juni 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 25. Juni 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Der US-Kongress einigt sich auf strengere Regeln für den Finanzmarkt.

Weitere Themen:

Der Bundesrat habe in der Libyen-Affäre das Mitwirkungsrecht von Genf verletzt, kritisieren die Kantone.

In Italien streiken tausende gegen die massiven Sparpläne der Regierung.

Die Lage in Haiti fünf Monate nach dem verheerenden Erdbeben.

Beiträge

  • US-Finanzmarktreform auf der Zielgeraden

    In den USA ist die grösste Finanzmarktreform seit 80 Jahren kurz vor dem Ziel. Nach einer 20-stündigen Marathonsitzung haben sich die Vertreter der beiden Parlamentskammern auf einen gemeinsamen Gesetzesentwurf geeinigt.

    Er schränkt den Spielraum der Banken massiv ein und verstärkt die staatliche Kontrolle über die Finanzinstitute. Senat und Repräsentantenhaus müssen das Gesetz noch in gesonderten Abstimmungen gutheissen, doch die Chancen stehen gut.

    Max Akermann

  • G8 schauen sich selber auf die Finger

    Die Regulierung der Finanzmärkte ist auch eines der Hauptthemen an den Gipfeltreffen der G8 und G20 in Kanada. Die Staats- und Regierungschefs diskutieren dort aber auch über die Hilfe an die ärmsten Länder der Welt.

    Und dabei legen sie Rechenschaft ab darüber, ob sie ihre Ziele erfüllt haben, die sie vor fünf Jahren am Gipfeltreffen im schottischen Gleneagles beschlossen hatten.

    Fredy Gsteiger

  • Löst die G20 die G8 ab?

    In Toronto startet am Samstag gleich ein zweiter Gipfel, nämlich jener der G20. Das ist eine Premiere. Letzterer soll versuchen, gemeinsam die globalen Finanzmärkte sicherer zu machen. G8 und G20 sind zwei sogenannte Club-Formate, die immer häufiger die weltweiten Probleme angehen.

    Wird die G20 auch schon bald die G8 ersetzen?Die Frage geht an Ulrich Schneckener, Politikwissenschaftler an der Universität Osnabrück.

    Simone Fatzer

  • Schützenhilfe für Genf im Schiedsgericht-Streit

    Hat sich die Genfer Kantonspolizei bei der Verhaftung von Hannibal Ghadhafi rechtswidrig verhalten? Diese Frage soll ein Schiedsgericht beantworten. Doch genau die Einsetzung dieses Schiedsgerichts hat auch zu einer erheblichen Verstimmung zwischen dem Bund und dem Kanton Genf geführt.

    Dieser sieht nämlich durch das internationale Gremium seine kantonale Souveränität in Gefahr. Rückendeckung erhält Genf jetzt durch ein Rechtsgutachten.

    Elmar Plozza

  • Italiener streiken gegen Sparprogramm

    Etwa eine Million Menschen haben in ganz Italien gestreikt. Ihr Protest richtet sich gegen das Sparprogramm der Regierung Berlusconi. 25 Milliarden Euro will diese in den kommenden zwei Jahren einsparen.

    Dass der Gürtel enger geschnallt werden muss, wird zwar von niemandem bestritten. Italien ist hoch verschuldet. Aber die Art, wie Berlusconi den Rotstift ansetzt, löst von links bis rechts Kopfschütteln aus.

    Massimo Agostinis

  • Frauenpower in der Slowakei

    Die Slowakei wird künftig von einer Frau regiert. Das ist eine kleine Sensation für das wertkonservative EU-Land. Frauen spielten dort in der Politik bisher kaum eine Rolle.

    Der Staatspräsident hat die Soziologieprofessorin Iveta Radicova beauftragt, bis am 8. Juli eine Regierung zu bilden. Gewonnen hatte die Wahl zwar der links-populistische Ministerpräsident Robert Fico, aber er fand keine Partner für eine Regierungskoalition.

    Marc Lehmann

  • Schweiz vor dem Spiel gegen Honduras

    Es steht viel auf dem Spiel für die Schweizer Fussballer in Südafrika. Das Schlüsselspiel gegen Honduras muss die Schweizer Nationalmannschaft mit zwei Toren Vorsprung gewinnen, um es aus eigener Kraft in den Achtelfinal zu schaffen.

    Nach dem Sieg gegen Spanien und trotz der Niederlage gegen Chile macht sich ein gewissern Optimismus breit, dass die Schweizer das packen könnten.

    Simone Fatzer im Gespräch mit Sportkommentator Reto Held

  • Tagebuch aus Haiti

    Gut fünf Monate sind seit dem verheerenden Erdbeben in Haiti vergangen. Und noch immer leben Hunderttausende in Notunterkünften, noch immer ist erst ein kleiner Teil der Trümmer weggeräumt. Dass der Wiederaufbau in Haiti nicht vom Fleck kommt, hat verschiedene Gründe.

    So wird Haitis Regierung Führungsschwäche vorgeworfen. Andererseits ist erst ein Bruchteil der versprochenen Milliardenhilfe in Haiti eingetroffen. Der Lehrer und Entwicklungsberater Annol Phyllidor ist immer wieder in ganz verschiedenen Gebieten Haitis unterwegs und sieht, wie die Menschen dort nach der Katastrophe weiterleben. Er berichtet uns, was er in Haiti erlebt, in einem ersten Tagebucheintrag aus Haiti.Zuerst aber Auslandredaktor Daniel Voll mit einem Porträt von Annol Phyllidor.

    Daniel Voll

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Monika Oettli