Ein Speckpolster für Krisenzeiten

  • Dienstag, 26. Oktober 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 26. Oktober 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 26. Oktober 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die beiden Schweizer Grossbanken wappnen sich, aber recht unterschiedlich.

Weitere Themen:

Von der Schulbank zum Arbeitsamt: Die miesen Perspektiven der Jugendlichen in Frankreich.

Kaffeekränzchen und Krisengipfel: Die deutsche Islamkonferenz tut sich schwer mit dem Brückenbauen.

Umstrittenes Urteil: Saddams Vertrauter Aziz soll hingerichtet werden.

 

Beiträge

  • Abgeltungsabkommen mit der EU

    Der automatische Informationsaustausch von Schweizer Bankdaten mit EU-Staaten sei vom Tisch, freute sich Finanzminister Hans-Rudolf Merz in London. Merz hatte mit dem britischen Amtskollegen George Osborne eine Vereinbarung unterzeichnet..

    Ein ähnliches Papier möchte Merz mit dem deutschen Finanzminister Wolfgang Schäuble unterzeichnen. «Abgeltungssteuer» heisst die Lösung, die den Steuerstreit mit einzelnen EU-Staaten beilegen soll.

    Philipp Burkhardt

  • Dividende oder nicht - das ist die Frage

    UBS und CS: Zwei Schweizer Grossbanken. Zwei Universalbanken, die die gesamte Palette der Finanzdienstleistungen anbieten. Aber ähnlich ist nicht gleich. Wer genauer hinschaut, entdeckt die Unterschiede.

    Besonders augenfällig sind sie bei der Art und Weise, wie UBS und CS die Mindestmenge an Eigenkapital beschaffen wollen, um die neuen und die strengeren Vorgaben der Behörden erfüllen zu können.

    Beat Soltermann

  • Frankreich: Jugend ohne Perspektiven

    In Frankreich hat das umstrittene Gesetz über die Rentenreform eine weitere Hürde genommen. Die kleine Kammer, der Senat stimmte dem definitiven Text zu. Am Mittwoch soll die Assemblée nationale den Schlusspunkt unter die parlamentarische Beratung setzen.

    An den meisten Zapfsäulen fliesst wieder Benzin. Und der Protest auf der Strasse scheint an Schwung zu verlieren. Doch mancherorts versammelten sich wieder Jugendliche, um nochmal lautstark gegen die Reform zu demonstrieren.

    Ruedi Mäder

  • Umstrittener Richterspruch

    Tarek Aziz, der Mann mit den dicken Brillengläsern, dem weissen Haar und der Zigarre, der einzige Christ im Regime. Er war jahrezehntelang der bekannteste Mann hinter dem irakischen Diktator Saddam Hussein.

    Aziz war Saddams Aussenminister, Informationsminister und lange Jahre stellvertretender Regierungschef. Nach dem Fall Bagadads ergab er sich den amerikanischen Truppen. Seither ist er in Haft. Jetzt verurteilte das oberste Gericht Iraks Tarek Aziz zum Tode, wegen Verfolgung islamistischer Parteien.

    Iren Meier

  • Ungarn: Undemokratisches Mediengesetz

    Seit einem halben Jahr regiert in Ungarn Viktor Orban mit seiner national-konservativen Fidesz-Partei. Orban kann sich auf 2/3 der Parlamentssitze stützen. Er kann nach Belieben Gesetze erlassen und sogar die Verfassung ändern und er zögert nicht, diese Macht auch grosszügig zu nutzen.

    Orban denkt nicht daran, Rücksicht auf Andersdenkende zu nehmen. Sein jüngster Streich ist das neue Mediengesetz. Es stellt die öffentlichen Medien faktisch unter staatliche Kontrolle.

    Marc Lehmann

  • Deutsche Islamkonferenz

    Vorbild Deutschland? Vertreter des Staates und der muslimischen Gemeinden suchen in einer nationalen Islamkonferenz den Dialog. Wie funktioniert das?

    Casper Selg

  • Der Krake Paul ist tot

    Nur Knut der Eisbär ist noch berühmter. Doch dann kommt gleich Paul, der Krake. Während der Fussball-Weltmeisterschaft war er der Liebling der Fans, ein Shooting-Star. Der orakelnde Octopus sagte zuverlässig voraus, wann die Deutschen welche Spiele gewinnen oder verlieren würden.

    Und dass Paul beim Finale für Spanien war, brachte ihm dort gleich die Ehrenbürgerschaft ein. Jetzt verstarb der Krake hochbetagt, im Alter von drei Jahren, im Grossaquarium von Oberhausen. Seither laufen bei Sea-Life die Telefone heiss. Gespräch mit Marketing-Chefin Tania Munzig.

    Ursula Hürzeler

Moderation: Ursula Hürzeler, Redaktion: Monika Oettli