Eine Million Suizid-Opfer weltweit

  • Freitag, 10. September 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 10. September 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 10. September 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Eine Million Menschen auf der ganzen Welt nimmt sich jedes Jahr das Leben - Ein Schwerpunkt am internationalen Suizidpräventionstag mit Blick auf Japan und die Schweiz.

Weitere Themen:

El Salvador will mit einem drastischen Gesetz gegen Jugendbanden vorgehen

Neun Jahre nach 9/11.  Wie steht es mit der Muslimfeindlichkeit in den USA.

Beiträge

  • Erschreckende WHO-Statistik des Suizids

    Jedes Jahr nehmen sich weltweit eine Million Menschen das Leben. In vielen Industriestaaten ist Suizid als Todesursache häufiger als Verkehrsunfälle, Drogen und Gewaltverbrechen zusammen. Das schätzt die Weltgesundheitsorganisation WHO.

    Und das will sie, zusammen mit der Internationalen Vereinigung für Suizidprävention verändern. Zuerst ein Blick nach Japan, dem Land mit einer der höchsten Selbsttötungsraten weltweit. Und seinem Kampf dagegen.

    ARD-Korrespondent Peter Kujath aus Tokio.

    Auch in der Schweiz töten sich jedes Jahr etwa 1300 Menschen. Damit liegt die Schweiz im oberen Drittel des europäischen Durchschnitts. Es sind nach wie vor mehrheitlich Männer, die sich das Leben nehmen und vor allem Jugendliche und ältere Menschen. Was kann man nach neusten Erkenntnissen tun - um Suizide zu verhindern?

  • Wie sicher sind Obligationen?

    Die unsicheren Finanzmärkte machen Staatsanleihen zur attraktiven Investition. Beliebt sind Wertpapiere zum Beispiel von Staaten wie den USA und England, sie alle erhalten von den Ratingagenturen die Bestnote AAA. Doch die Staaten verschulden sich immer mehr.

    Wie sicher sind diese Papiere wirklich?

    Susanne Giger

  • Jugendkriminalität in El Salvador

    Die Gewalt von Jugendbanden ist eines der ganz grossen Probleme Zentralamerikas.

    In El Salvador unterzeichnete Präsident Mauricio Funes nun ein Gesetz, das die Banden verbietet und für die Mitgliedschaft bei einer solchen Bande eine 10jährige Gefängnisstrafe vorsieht, selbst wenn der Jugendliche noch kein Delikt begangen hat. Eine rigorose Massnahme, die das Problem allerdings kaum lösen dürfte.

    Franco Battel

  • Meilenstein in der Seefahrt

    Der Klimawandel macht es möglich. In diesen Tagen wird die mythenumworbene Nordostpassage offiziell eröffnet. Ein Frachtschiff der Nordic Barents transportiert Eisenerz von der norwegisch-russischen Grenze nach China.

    Wo immer der 40-Tönner auf seiner abenteuerlichen Route anlegt, warten begeisterte Zaungäste.

    Bruno Kaufmann

  • Stadttheater in der Krise

    Schwindendes Publikum, Spardruck, Abbaupläne: die Theater in der Schweiz haben es nicht leicht. In Bern etwa wurde das Orchester mit dem Theater zusammengelegt, in Luzern wird gleich über die Auflösung des Theaters diskutiert.

    Kommt hinzu, dass die erfolgreiche freie Theaterszene auch ihren Teil am öffentlichen Geld beansprucht.

    Eric Facon

  • Muslime in den USA

    Noch nie seit 9/11 waren die Spannungen zwischen Moslems und Nicht-Moslems in den USA so gross. Ein obskurer Prediger aus Florida will am diesjährigen Gedenktag öffentlich den Koran verbrennen. Viel Aufsehen erregt ein islamisches Gemeindezentrum, das in der Nähe des Ground Zero geplant ist.

    Zwei Drittel der US-Bevölkerung lehnt es an diesem Standort ab. Macht sich in den USA eine generelle Muslim-Feindlichkeit breit?

    Hatem Bazian sieht das gegenwärtige Verhältnis zwischen Moslems und nicht-Moslems in den USA weit kritischer. Der Palästinenser kam als Student in die USA. Heute ist er Professor an der Universität von Kalifornien in Berkeley und Spezialist für islamisches Recht und die muslimische Immigration in den USA.

    Max Akermann

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Monika Oettli