Einigung im Baustreit

  • Montag, 14. April 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 14. April 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 14. April 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die Baumeister haben sich mit den Gewerkschaften auf einen neuen Gesamtarbeitsvertrag im Baugewerbe geeinigt.

Weitere Themen:

Nach ersten Prognosen hat Silvio Berlusconi die Wahlen in Italien knapp gewonnen.

Gordon Brown ist in den Meinungsumfragen so stark abgestürzt wie kein britischer Premier zuvor.

Nach monatelanger Kritik ist Georg Milbradt als Sachsens Ministerpräsident zurückgetreten.

Beiträge

  • Baumeister lenken ein

    Die Gewerkschaften und die Baumeister haben sich auf einen neuen Gesamtarbeitsvertrag geeinigt. Am 1. Mai soll er in Kraft treten.

    Erst muss der Kompromiss aber noch von den zuständigen Gremien gut geheissen werden. Die beiden Seiten hatten bereits Ende 2007 einen ähnlichen Kompromiss geschlossen. Einen Monat später krebsten die Baumeister dann aber wieder zurück. 

    Frage an Rainer Borer: Was ist in der Zwischenzeit geschehen?

    Hans Ineichen

  • Berlusconi vor dritter Amtszeit

    Der italienische Oppositionsführer Silvio Berlusconi hat nach ersten Hochrechnungen bei der Parlamentswahl im Senat eine deutliche Mehrheit erzielt.

    In Italien glaubt kaum jemand mehr an die Karft der Politik: Die italienische Wirtschaft ist in der Krise. Das nationale Symbol Alitalia trudelt. Entsprechend tief war die Wahlbeteiligung.

    Massimo Agostinis aus Rom

  • Britischer Premier unter Druck

    Die britische Regierung ist so unbeliebt wie noch nie. Während die Umfragewerte des Premiers Gordon Brown und seiner Labour-Party sinken, legen die Konservativen zu.

    Brown ist seit bald zehn Monaten im Amt, aber es will ihm immer weniger gelingen. Meinungsumfragen geben der konservativen Opposition einen Vorsprung von mehr als 15 Prozent. 

    Die Wähler trauen Browns Team am wenigsten von allen europäischen Regierungen zu, die konjunkturellen Schwierigkeiten zu meistern.

    Grossbritannien-Korrespondent Martin Alioth

  • Sachsens Ministerpräsident geht

    Die Affäre um die Landesbank Sachsen und deren Beinahe-Pleite haben Georg Milbradt seine Ämter gekostet. Er tritt als Ministerpräsident des Bundeslandes Sachsen zurück und gibt den Vorsitz der sächsischen CDU ab.

    Lange Zeit galt Milbradt als der ungekrönte König in Sachsen. Als Finanzminister und später als Ministerpräsident trug er massgeblich zum Aufschwung im Freistaat bei.

    Doch das Debakel um die Landesbank Sachsen, der deswegen eingesetzte Untersuchungsausschuss und schliesslich die Privatgeschäfte mit der mittlerweile notverkauften Landesbank brachen Mibradt am Ende politisch das Genick.

    Deutschland-Korrespondentin Ursula Hürzeler

  • Widerstand gegen neue Strommasten

    Parlamentarier und betroffene Gemeinden wollen Menschen und die Landschaft besser vor der Belastung durch Leitungen für Starkstrom schützen. Sie fordern, dass solche Leitungen künftig in den Boden verlegt werden.

    Bis 2015 sollen in der Schweiz 67 Starkstrom-Leitungen ausgebaut oder neu errichtet werden. Wegen Elektrosmog und der Verunstaltung der Landschaft sind solche Leitungen jedoch immer weniger willkommen, unter anderem auch im bernischen Niederwangen.

    Alexander Sautter

  • Papst beehrt die USA

    Es ist zwar schon der neunte Besuch eines Papstes in den USA, aber erstmals seit 1979 und zum zweiten Mal überhaupt besucht er in den kommenden Tagen auch das Weisse Haus.

    Allerdings bemüht sich Papst Benedikt XVI. bei der ersten USA-Reise seit Beginn seines Pontifikats um strikte Distanz zum Wahlkampf um die Nachfolge von Präsident George W. Bush.

    USA-Korrespondent Peter Voegeli

  • Australiens Premier spricht Klartext mit China

    Der australische Premier Kevin Rudd hat China wegen dessen Tibet-Politik aussergewöhnlich offen kritisiert. Er kann sich das leisten, weil er die komplexen Gepflogenheiten Chinas genau kennt. 

    Als ehemaliger Diplomat lebte Rudd längere Zeit in China. Er spricht fliessend Chinesisch und weiss, wie er mit der Supermacht umgehen muss. Australien dürfte in den kommenden Jahren eine entscheidende Vermittlerrolle zwischen dem Westen und China einnehmen.

    Urs Wälterlin

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Anneliese Tenisch