Einspruch gegen Bahnstreik-Verbot

  • Mittwoch, 8. August 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 8. August 2007, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 8. August 2007, 19:00 Uhr, DRS 2

Ein Gericht hat den angedrohte Lokführerstreik bei der Deutschen Bahn verboten. Die Gewerkschaft hat nun gegen das Verbot eine provisorische Verfügung beantragt.

Weitere Themen:

Polens Regierungschef hat den Innenminister überraschend entlassen.

Die Uno warnt vor Seuchen in den südasiatischen Hochwassergebieten.

Historisches Gipfeltreffen soll Nord- und Südkorea Frieden bringen.

Beiträge

  • Erneut deutsche Justiz im Lokführer-Streik am Zug

    Der geplante bundesweite Lokführerstreik bei der Bahn ist vom Tisch. Das Arbeitsgericht Nürnberg hat in einem Eilverfahren ein bundesweites Streikverbot für den Güter- und den Personenfernverkehr verhängt. Damit hat die Deutsche Bahn einen Teilsieg eingefahren.

    Fahrgäste und Wirtschaft können aber noch nicht aufatmen. Denn die Lokführer-Gewerkschaft hat gegen das Verbot Berufung eingelegt.

    Ursula Hürzeler

  • Neue Runde in polnischer Regierungskrise

    Mitten in der Regierungskrise hat Polens Regierungschef Jaroslaw Kaczynski den Innenminister überraschend entlassen. Zuvor hatte der frühere Präsident Lech Walesa Kaczynski zum Rücktritt aufgerufen.

    Der Regierungschef und sein Zwillingsbruder, der Präsident Lech Kaczynski, seien verantwortlich für die derzeitigen Turbulenzen in der polnischen Politik.

    Die radikale polnische Bauernpartei Samoobrona hat bereits den Rückzug ihrer Minister aus der Koalitionsregierung beschlossen. Steckt Polen in einer schweren Krise?

    Casper Selg im Gespräch mit Adam Krzeminski

  • Uno warnt vor humanitärer Krise in Südasien

    Gegen 2000 Menschen sind bisher in den Fluten in Südasien umgekommen. Millionen von Menschen in Pakistan, Indien, Nepal und Bangladesh sind wegen des verheerenden Monsunregens noch immer von der Umwelt abgeschnitten. Viele warten seit Tagen auf Nahrung und Wasser.

    Die Uno hat nun vor drohenden Epidemien gewarnt. Millionen Flutopfer könnten an Durchfall und Infektionen erkranken, falls sie in den kommenden Tagen nicht mit Hilfsgütern versorgt würden.

    Joe Schelbert

  • Gipfeltreffen soll Nord- und Südkorea Frieden bringen

    Zum ersten Mal seit sieben Jahren wollen die Regierungen von Nord- und Südkorea zu einem Gipfeltreffen zusammenkommen.

    Treibende Kraft hinter dem Treffen mit dem kommunistischen Staatschef Kim Jong Il ist Südkoreas Präsident Roh Moo Hyun, der mit dem Annäherungsprozess sein Lebenswerk absichern möchte.

    Beide Staaten befinden sich seit dem Korea-Krieg (1950-53) völkerrechtlich noch im Kriegszustand. Jeder Versuch, sich auf einen Friedensvertrag zu einigen, schlug bisher fehl.

    Martin Fritz

  • Koch äussert sich zum ökumenischen Gewitter

    Der Präsident der Schweizer Bischofskonferenz, Kurt Koch, hat sich in einem neunseitigen offenen Brief an den reformierten Ratspräsidenten Thomas Wipf gewandt. Er bedauere die ökumenische Irritation nach der Veröffentlichung eines Dokuments der vatikanischen Glaubenskongregation.

    Der Vatikan hatte festgehalten, die Reformierten seien nur christliche Gemeinschaften, aber keine Kirche. Gleichzeitig warf Koch den Reformierten vor, ihrerseits für Irritation gesorgt zu haben.

    Judith Wipfler

  • Mujahedin im Blick der bosnischen Regierung

    Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 ist Bosnien in den Fokus der USA geraten. Terroristen würden in Bosnien Unterschlupf finden.

    In Bosnien leben eingebürgerte Kämpfer, die im Bosnien-Krieg auf der Seite der Muslime gegen Serben und Kroaten gekämpft haben. Im Bemühen, diese Mujahedin los zu werden, bringt sich der bosnische Staat in Schwierigkeiten.

    Walter Müller

Autor/in: Casper Selg