General Motors ist pleite

  • Montag, 1. Juni 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 1. Juni 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 1. Juni 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Der US-Autogigant General Motors (GM) hat der Insolvenz und dem von der Regierung geplanten Aufspaltung zugestimmt. Damit übernimmt der amerikanische Staat die Führung beim ehemals grössten Autobauer der Welt.

Weitere Themen

Angespannte Stimmung zwischen USA und Israel wegen Siedlungsbau im Westjordanland.

Experte zeigt sich zuversichtlich für Sri Lankas Zukunft.

In drei Wochen wird Grönland unabhängig.

Beiträge

  • US-Regierung übernimmt GM

    Der einst grösste Autokonzern der Welt reichte heute den Antrag auf Gläubigerschutz bei einem Insolvenzgericht in New York ein. Nun soll das Unternehmen innert zwei bis drei Monaten in abgespeckter Form auferstehen.

    Präsident Obama hat die Nation darüber informiert, wie das ehemalige Flaggschiff der US-Autoindustrie wieder fit werden soll und weshalb über 21‘000 Arbeitsplätze nicht gerettet werden können.

    Peter Vögeli

  • Israel will seine Siedlungspolitik weiterführen

    Israel ist zunehmend schlecht auf die USA zu sprechen, seit klar ist, das Präsident Obama die Siedlungspolitik im Westjordanland nicht mehr duldet. Nun versucht Verteidigungsminister Barak die Regierung in Washington umzustimmen.

    Barack Obama hat den israelischen Regierungschef Benjamin Netanyahu bei dessen kürzlichen Besuch in Washington eindringlich zu einem Siedlungsstopp ermahnt. Netanyahu hat dennoch einen Ausbau angekündigt.

    Nun wird Verteidigungsminister Barak in der kommenden Woche die USA besuchen, um bei Präsident Obama für die Fortführung der israelischen Siedlungspolitik zu werben. Israel will den USA einen Deal zu den jüdischen Siedlungen im Westjordanland anbieten: Die Regierung würde in den kommenden Wochen fast zwei Dutzend illegale Aussenposten räumen, wenn sie dafür die etablierten Siedlungen ohne Widerspruch aus Washington erweitern dürfte. Doch die Chancen, Obama umstimmen zu können, stehen schlecht.

    Iren Meier

  • Die Zukunft Sri Lankas

    Beim Asien-Sicherheitsgipfel in Singapur ist die sri-lankische Regierung erstmals seit ihrem Sieg über die tamilischen Rebellen wieder auf der internationalen Bühne aufgetreten.

    Und dort hat sie zwiespältige Signale ausgesandt: Einerseits war viel Eigenlob zu hören, andererseits eine gewisse Bereitschaft zum Dialog.

    Gareth Evans ist Präsident der Denkfabrik Crisis Group und die setzt sich seit Jahren intensiv für eine Lösung im Konflikt auf Sri Lanka ein. Er ist einigermassen zuversichtlich für die Zukunft des Landes.

    Fredy Gsteiger

  • Grönland vor der Unabhängigkeit

    Knapp 60 000 Grönländerinnen und Grönländer wählen ein neues Parlament. Und in drei Wochen wird sich die Polarinsel einen Schritt mehr von der einstigen Kolonialmacht Dänemark lösen.

    Vor der Autonomie-Feier müssen Regierungschef Hans Enoksen von der sozialdemokratischen Siumut-Partei und sein konservativer Partner Atassut allerdings um die Mehrheit im Parlament bangen. Immer neue Berichte über Korruption und Vetternwirtschaft unter den Spitzenpolitikern der seit 30 Jahren in Nuuk regierenden Siumut brachten der linksorientierten Oppositionspartei Inuit bei Umfragen über 40 Prozent.

    Bruno Kaufmann

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Roman Fillinger