Goldstone-Bericht vor dem Uno-Menschenrechtsrat

  • Donnerstag, 15. Oktober 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 15. Oktober 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 15. Oktober 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Der Bericht über die Kriegsverbrechen im Gaza-Krieg sorgt für eine emotionale Debatte.

Weitere Themen:

Nach JP Morgan schreibt nun auch die US-Grossbank Goldman Sachs Milliarden Gewinne fürs dritte Quartal.

Abstimmungskampf zur Minarett-Initiative hat begonnen

Beiträge

  • Goldstone: «Von Heftigkeit der Kritik überrascht»

    Richard Goldstone ist erstaunt über die heftige Reaktion, die sein Bericht auslöste. Nun kritisiert er seinerseits die Debatte im Uno-Menschenrechtsrat.

    Kaum je hat ein Uno-Bericht dermassen viel Aufsehen erregt wie die Ermittlungen des südafrikanischen Richters Richard Goldstone zum Gaza-Krieg Ende 2008. Trotzdem sollte ausgerechnet dieser Bericht nicht im Uno-Menschenrechtsrat diskutiert werden. Vor allem Israel und die USA wehrten sich dagegen.

    Heute Nachmittag wurde der Goldstone-Bericht nun doch dem Menschenrechtsrat vorgelegt und heftig debattiert. Fredy Gsteiger hat mit Richard Goldstone selbst gesprochen.

    Fredy Gsteiger

  • Milliardengewinne der US-Banken

    An der Wall Street herrscht Freude: Der Dow Jones liegt so hoch wie lange nicht mehr. Die beiden US Grossbanken Goldman Sachs und JP Morgan melden über Erwarten hohe Gewinne, Boni fliessen wieder.

    Doch gleichzeitig sind die Arbeitslosenzahlen in den USA auf einem Rekordhoch, das Staatsdefizit explodiert.

    Ausgerechnet mit dem Hochrisikogeschäft des Investmentbankings wird wieder Gewinn gemacht, das wesentlich zum Kollaps des Systems beigetragen hatte.

    «Die Gewinne basieren nicht auf Ramschpapieren», sagt Alfred Mettler, Finanzprofessor an der Georgia State University in Atlanta.

    Peter Voegeli, Simone Fatzer

  • Atomarer Schlendrian

    Frankreichs nukleare Zukunft soll in Cadarache liegen, im Hinterland von Marseille. Dort wird an einem futuristischen Kernreaktor gebaut, der Atomkerne nicht mehr spaltet sondern verschmilzt.

    Doch fürs Erste macht Cadarache nicht mit atomaren Zukunftsperspektiven Schlagzeilen, sondern mit atomaren Altlasten.

    Rudolf Mäder

  • Lehren aus dem Fall Ylenia

    Als die fünf-jährige Ylenia vor zwei Jahren im Appenzell entführt und grausam ermordet wurde, hat das die Menschen in der Schweiz bewegt. Und es hat auch politisch einiges ausgelöst.

    Bund und Kantone haben nämlich begonnen, ein Entführungs-Alarmsystem zu planen. Ab dem neuen Jahr wird dieses System nun funktionieren.

    Elmar Plozza

  • Streit um Religionsfrieden

    Der Bundesrat spricht sich klar gegen die Minarett-Initiative aus. Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf verband das Nein mit einem Aufruf zum Religionsfrieden. Dass sie den religiösen Frieden auf Spiel setzen, dagegen wehren sich die Befürworter.

    Pascal Krauthammer

  • IV: Arbeit statt Rente?

    Seit eineinhalb Jahren unternimmt die Invalidenversicherung (IV) mehr, um erkrankte oder verunfallte Menschen im Erwerbsleben zu behalten, bevor sie auf Rente angewiesen sind. Doch vor allem bei psychisch Kranken verläuft der Weg harzig.

    Dennoch sollen auch diejenigen, die bereits eine IV-Rente beziehen, in Zukunft auf den Arbeitsmarkt zurückkehren.

    Zunächst die Reportage aus den Werkstätten der Genossenschaft Regiomech im solothurnischen Zuchwil.

    Dominik Meier

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Isabelle Jacobi