Hessens SPD-Chefin Ypsilanti gibt auf

  • Samstag, 8. November 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 8. November 2008, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 8. November 2008, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Die hessische SPD-Chefin Andrea Ypsilanti verzichtet bei den vorgezogenen Landtagswahlen in Hessen auf die Spitzenkandidatur.

Weitere Themen:
Die radikal-islamische Hamas hat einen Boykott der in Kairo geplanten Versöhnungsgespräche mit der rivalisierenden Fatah-Bewegung von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas angekündigt.

In den USA wird ein Schwarzer Präsident - in Frankreich fühlt sich herausgefordert.

und:
Die Genferin Künstlerin Sylvie Fleury erobert Museen und Gallerien mit gefälliger, greller Konsumkri

Beiträge

  • Ypsilanti verzichtet auf Spitzenkandidatur

    Nach dem Desaster um ihre geplante Wahl zur Ministerpräsidentin verzichtet Hessens SPD-Chefin Andrea Ypsilanti auf die Spitzenkandidatur für die vorgezogene Landtagswahl im Januar.

    Herausforderer von Ministerpräsident Roland Koch (CDU) wird stattdessen Ypsilantis Vertrauter, der 39-jährige Landtagsabgeordnete Thorsten Schäfer-Gümbel.

    Der Parteirat der hessischen SPD folgte am Samstag in Frankfurt einstimmig einem entsprechenden Vorschlag Ypsilantis, die den Partei- und Fraktionsvorsitz im Landtag behält.

    Ypsilanti hatte den ersten Versuch eines Regierungswechsels mit Hilfe der Linken nach Widerstand einer Abgeordneten abgebrochen, war dann aber auch mit einem zweiten Anlauf gescheitert. Am Montag hatten ihr vier SPD-Abgeordnete die Gefolgschaft versagt, so dass Ypsilanti im Landtag keine Mehrheit mehr hinter sich vereint hätte.

  • Hamas boykottiert Versöhnungsgespräche in Kairo

    Die radikal-islamische Hamas hat einen Boykott der in Kairo geplanten Versöhnungsgespräche mit der rivalisierenden Fatah-Bewegung von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas angekündigt.

    Ägypten, das versucht hatte, die beiden Seiten an einen Tisch zu bekommen, erklärte daraufhin am Samstag, das Treffen werde verschoben. Ein mögliches neues Datum nannten die ägyptischen Vermittler nicht.

    Zuvor hatte die Hamas erklärt, die von der Fatah kontrollierten Sicherheitskräfte im Westjordanland nähmen weiterhin Hamas-Anhänger fest. Unter diesen Umständen sei ein Dialog sinnlos, sagte ein Hamas-Abgeordneter.

    Iren Meier

  • Frankreichs Selbstzweifel nach der Wahl Obamas

    Die Wahl des schwarzen Barack Obama zum US-Präsidenten war die Verwirklichung des amerikanischen Traums. Jedes schwarze Kind kann nun daran glauben, dass es ganz nach oben kommen kann.

    In Frankreich fragt man sich, ob das auch für die französischen Kinder gilt. Die Franzosen zweifeln, nicht an den USA, aber an sich selbst.

    Philipp Scholkamm

  • Wenn Shopping zur Kunst wird

    Die Genfer Künstlerin Sylvie Fleury kauft und macht Kunst daraus. Fleury stellt die Beute ihrer «Shopping-Touren durch die Mode- und Konsumwelt» ins Museum.

    Sie ist damit international erfolgreich. Neben Pipilotti Rist ist Fleury wohl die bekannteste Schweizer Künstlerin. Nun ist in Genf ihre bisher grösste Ausstellung zu sehen.

    Ellinor Landmann

  • Finanzplatz Ostschweiz

    Die bekannten Finanzplätze der Schweiz sind Zürich und Genf, an Ostschweiz denkt bei niemand. Zu unrecht: St.Gallen wird immer attraktiver für die Banken und immer mehr Geldinstitute eröffnen Niederlassungen.

    Ausserdem hat dort die älteste Bank der Schweiz ihren Sitz.

    Roland Wermelinger

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Martin Durrer