Internationale Afghanistan-Konferenz

  • Dienstag, 20. Juli 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 20. Juli 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 20. Juli 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Das Land soll selber mehr Verantwortung übernehmen, beschliessen die Teilnehmer der internationalen Afghanistan-Konferenz in Kabul. Doch kann es das überhaupt?

Weitere Themen:
 
Die ethnisch motivierte Gewalt im Süden Krigistans hält auch vierzig Tage nach dem Ende der blutigen Unruhen an, sagt die Uno. Wir fragen nach vor Ort in Osch.

Die Schweizer Exportwirtschaft leidet unter dem starken Franken. Oder etwa doch nicht?

Beiträge

  • Afghanistan soll mehr Eigenverantwortung übernehmen

    Mehr Geld, mehr Aufgaben, mehr Verantwortung für die afghanische Regierung. Das ist das Ergebnis der grossen Aussenministerkonferenz in Kabul. Die Afghanen sollen ihr Schicksal stärker in die eigene Hand nehmen.

    Und sie wollen es auch, sagt Präsident Karzai. Die in Afghanistan engagierten westlichen Länder wiederum wollen Verantwortung abgeben.

    Fredy Gsteiger

  • Ende der Trauerzeit in Kirgistan

    Der Süden Kirgistans war die Szene schlimmer ethnisch motivierter Gewalt zwischen zwei ansässigen Volksgruppen, der kirgisischen Mehrheit und der usbekischen Minderheit. Besonders schlimm waren die Übergriffe und Brandschatzungen der Schlägertrupps in der Stadt Osch.

    Vierzig Tage sind seither vergangen. Die vierzig Tage der traditionellen Trauerzeit, an deren Ende sich die Familien der Toten wieder versammeln. Gespräch mit Marcus Bensmann.

    Philipp Scholkmann

  • Steigender Aussenhandel

    Der Franken ist stark. Und doch geht es der Schweizer Exportindustrie wieder besser. Die Ausfuhren sind im ersten Halbjahr um 8,2 Prozent gestiegen. Profitiert hat beispielsweise die Metall- und Maschinenbaubranche. Doch trotz des massiven Wachstums herrscht noch immer Skepsis.

    Thomas Oberer

  • Studierende fordern einheitliche Stipendien

    Nicht nur die Kinder von Reichen sollen sich ein Studium leisten können. Deshalb gibt es Stipendien, als finanzielle Unterstützung vom Staat.

    Mit der so genannten Bologna-Reform und ihren gestrafften Studienplänen ist der Druck auf die Studierenden gewachsen, ihr Studium so rasch als möglich abzuschliessen. Und weil so kaum mehr Zeit bleibt neben dem Studium zu arbeiten, steigt das Bedürfnis nach Stipendien.

    Doch wer wieviel Stipendien erhält ist von Kanton zu Kanton sehr verschieden. Der Dachverband der Studierenden will das ändern. Er hat eine Initiative für einheitliche Stipendien lanciert und irritiert damit die Kantone.

    Fredy Gasser

  • Afrika: Bilanz nach 50 Jahren Unabhängigkeit

    In vielen afrikanischen Ländern werden dieses Jahr 50 Jahre Unabhängigkeit gefeiert. Gleich 17 afrikanische Länder lösten sich 1960 von ihren europäischen Kolonialmächten. Doch die Bilanz nach 50 Jahren ist sehr durchzogen.

    In vielen Ländern herrschen Autokraten, die wirtschaftliche Entwicklung stockt oder kommt nur langsam in Gang, an vielen Orten grassiert noch Hunger. Gespräch mit dem britischen Afrikaspezialisten Paul Collier.

    Priscilla Imboden

  • Wenn die Kunst mit der Wissenschaft

    Was geschieht, wenn ein Künstler sich wissenschaftliche Fragestellungen vornimmt - und sie mit künstlerischen Methoden angeht? Das zeigt derzeit eine Ausstellung im Kunstzeughaus Rapperswil, mit Werken des Schweizer Künstlers Christian Waldvogel.

    Patrik Tschudin

Moderation: Philipp Scholkmann, Redaktion: Roman Fillinger