Israel will Waffen vorerst nicht ruhen lassen

  • Mittwoch, 31. Dezember 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 31. Dezember 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 31. Dezember 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Ein Waffenstillstand im Gazastreifen sei vorläufig kein Thema. Das hat Israels Premier Ehud Olmert nach einem Treffen seiner Sicherheitsexperten erklärt.

Weitere Themen:

Der Widerstand gegen die Lockerung der Anlagevorschriften für Pensionskassen wächst.

Die Zürcher Tageszeitung «NZZ» muss sparen und entlässt 29 ihrer knapp 550 Angestellten.

Ugandische Rebellen haben in Kongo seit Weihnachten mehrere hundert Menschen brutal ermordet.

Beiträge

  • Vorerst keine Waffenruhe in Gaza

    Israel will seine Angriffe auf den Gazastreifen fortsetzen und schliesst eine Waffenruhe weiter aus.

    Die Bedingungen dafür seien derzeit nicht gegeben, sagte Israels Premier Ehud Olmert nach einem Treffen seiner Sicherheitsexperten am Mittwoch.

    Sollten sich die Umstände verbessern und eine diplomatische Lösung möglich sein, die zur Sicherheit im Süden des Landes beitrage, werde Israel einen Waffenstillstand erwägen.

    Die radikalislamische Hamas würde nach eigenen Angaben Vorschläge für eine Feuerpause prüfen, sofern Israel seine Angriffe einstelle und seine «Blockade» des Gazastreifens vollständig beende.

    USA-Korrespondent Max Akermann

  • Kritik an neuen Anlageregeln für Pensionskassen

    Die neuen Anlageregeln für Pensionskassen stossen auf breiten Widerstand. Der Bundesrat soll nochmals über die Bücher, fordern Politiker und Branchenvertreter.

    Ausgerechnet auf dem Höhepunkt der Finanzkrise hatte der Bundesrat beschlossen, Pensionskassen mehr Freiheiten zu lassen bei Investitionen in riskante Anlagen, wie zum Beispiel in die Hedge-Funds.

    Ab dem 1. Januar 2009 dürfen die Pensionskassen demnach bis zu 15 Prozent ihres Geldes in riskanten Geschäften anlegen. In Immobilien, die als sichere Anlage gelten, dürfen sie aber künftig nur noch 30 statt wie bisher 50 Prozent ihres Geldes investieren.

    Nathalie Christen

  • Stellenabbau bei der «NZZ»

    Die Zürcher Tageszeitung «NZZ» muss sparen und entlässt 29 ihrer knapp 550 Angestellten. Unter anderem streicht sie auch Korrespondenten-Posten.

    Die «Neue Zürcher Zeitung» ist bestimmt das bekannteste Printmedium ausserhalb der Schweiz. Das hat unter anderem mit dem gut ausgebauten Netz von Korrespondenten in der Schweiz und im Ausland zu tun.

    Doch jetzt wird dieses Netz verkleinert. Da stellt sich die Frage, ob die Qualität der «NZZ» darunter leidet.

    Elmar Plozza

  • Neue Massaker in Kongo

    Im Osten von Kongo sollen allein während der Weihnachtstage mindestens 400 Menschen massakriert worden sein.

    Es sind diesmal nicht die kongolesischen Rebellen, die gemordet haben, sondern die brutalen Gefolgsleute der berüchtigten so genannten «Widerstandsarmee des Herrn» aus dem Nachbarland Uganda.

    Diese Rebellenorganisation ist seit 20 Jahren im Grenzgebiet der Demokratischen Republik Kongo und Ugandas aktiv und kämpft gegen die ugandische Regierung.

    Während des Bürgerkriegs hatte sie zahlreiche Gräueltaten an der Zivilbevölkerung verübt. Sie ist auch wegen des massiven Einsatzes von Kindersoldaten berüchtigt.

    Marc Engelhardt

  • Die Liebe mit der Nase finden

    Dass der Duft bei der Partnerwahl eine entscheidende Rolle spielt, ist keine neue Erkenntnis. Neu ist aber, dass ein Berner Unternehmen damit Geld machen will.

    Es liefert jenen die Düfte, die ihren Partner, ihre Partnerin dort suchen, wo man einander nicht riechen kann. Im Internet.

    Ein Dossier über die Liebe und ihre Chemie von Urs Bruderer.

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Monika Oettli