Kein Ende der Gewalt in Sicht

  • Dienstag, 30. Dezember 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 30. Dezember 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 30. Dezember 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Vier Tage nach Beginn der israelischen Offensive im Gazastreifen dauert die Gewalt von beiden Seiten an. Wie stehen die Israeli zu diesem Krieg?

Weitere Themen:

Kalifornien geht das Geld aus: Der bevölkerungsreichste Bundesstaat der USA weist ein gigantisches Defizit auf und muss nun sparen.

Auf der italienischen Insel Lampedusa sind seit Weihnachten fast 3000 Flüchtlinge gelandet.

Nach sechs Monaten endet die französische EU-Ratspräsidentschaft: eine Bilanz.

 

Beiträge

  • Blutvergiessen im Nahen Osten nimmt kein Ende

    Die Appelle zur Mässigung aus aller Welt verhallen scheinbar ungehört: Im Nahen Osten ist derzeit keine Seite zu Verhandlungen bereit. Stattdessen sprechen weiter die Waffen.

    Israel setzte seine Luftangriffe auf Ziele im Gazastreifen den vierten Tag in Folge fort. Auch die Palästinenser feuerten wieder Raketen auf Ziele im Süden Israels.

    Iren Meier

  • Dem «Sonnenstaat» geht das Geld aus

    Kalifornien droht die Pleite. Der «Sonnenstaat» im Westen der USA weist ein Haushaltsdefizit von rund 42 Milliarden Dollar auf. Ohne rasche Gegenmassnahmen könnte dem Bundesstaat schon im Februar das Geld ausgehen.

    Zwangsurlaub im öffentlichen Dienst

    Zahlreiche öffentliche Ausgaben sollen nun auf den Prüfstaand gestellt werden. Einen Schritt vollzog Gouverneur Arnold Scharzenegger bereits vor Weihnachten: Er ordnete Einsparungen bei den Gehältern im öffentlichen Dienst an.

    Die Lohnkosten sollen um zehn Prozent sinken, ausserdem müssen die Angestellten ab Februar monatlich zwei Tage unbezahlten Urlaub oder eine entsprechende Gehaltskürzung hinnehmen. Zudem gilt ein Einstellungsstopp.

    Max Akermann

  • Italien will Bootsflüchtlinge abschieben

    In einer beispiellosen Flüchtlingswelle sind seit Weihnachten fast 3000 Flüchtlinge auf der italienischen Insel Lampedusa gelandet. Italiens Behörden kündigten nun an, härter durchzugreifen.

    Italiens Regierung will durchgreifen

    Von nun an sollen alle Neuankömmlinge unverzüglich abgeschoben werden, kündigte Innenminister Roberto Maroni an. Auf der kleinen, südlich vor Sizilien liegenden Insel Lampedusa gibt es schon lange nicht genug Platz, um die immer zahlreicher anlandenden Flüchtlinge unterzubringen.

    Das Auffanglager der Insel verfügt eigentlich nur über 700 Betten. Mit weit über 1500 Insassen platzt es nun aus allen Nähten. Inzwischen hat die italienische Regierung rund 500 Flüchtlinge über eine Luftbrücke in andere Lager in Süditalien bringen.

    Rolf Pellegrini

  • Mit schwarzen Raben gegen die Freizügigkeit

    Etwas mehr als einen Monat vor der Abstimmung hat die SVP ihre Kampagne gegen die Personenfreizügigkeit gestartet. Auf Plakaten sind drei Raben zu sehen, die auf die Schweiz einhacken.

    Raben seien gefrässige, aggressive und verschlagene Vögel, sagte SVP-Parteichef Toni Brunner. Sie stünden für alles, was der Schweiz schade. Nach Brunners Worten stammen die Mittel für die Kampagne aus einer Spendenaktion.

    «Einschneidende Folgen für die Schweiz»

    Die SVP befürchtet nach eigenen Angaben einschneidende Folgen für die Schweiz, sollte es zu einer Ausdehnung der Personenfreizügkeit auf Bulgarien und Rumänien. «Die Schweiz darf nicht einen Freipass für alle und alles geben», sagte Parteipräsident Brunner. Mit der Ablehnung will die SVP erreichen, dass es zu einer Neuverhandlung kommt.

    Pascal Krauthammer

  • Baufällige Altbauten im Appenzellerland

    Nirgendwo in der Schweiz gibt es mehr alte Häuser als im Appenzellerland. Jedes zweite ist mehr als 90 Jahre alt, viele wurden noch nie renoviert.

    Der Kanton Appenzell-Ausserrhoden fördert nun Umbauten - und fordert gleichzeitig mehr Mut zum Abbruch.

    Roland Wermelinger

  • Frankreichexperte: «Ratsvorsitz war gelungen»

    Hans Ineichen

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Monika Oettli