Kritik an Personalplänen des Bundes

  • Mittwoch, 29. August 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 29. August 2007, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 29. August 2007, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Die Gewerkschaften finden für die Personalpläne des Bundes keine lobenden Worte.

Weitere Themen:

Das Bundesgericht fällt einen wegweisenden Entscheid im Streit um das Aufstellen von Handy-Antennen.

Auf dem Peloponnes in Griechenland sind die meisten Brände gelöscht oder unter Kontrolle.

Luzern will sich in Zukunft noch stärker als Musikstadt von Weltrang etablieren.

Beiträge

  • Bund modernisiert Lohnsystem und Personalrecht

    Der Bundesrat will die Anstellungsbedingungen des Bundespersonals jenen der Privatwirtschaft angleichen. So sollen beispielsweise gute Mitarbeiter belohnt, schlechte mit Lohneinbussen bestraft werden können.

    Zur Revision des Personalgesetzes gehört auch, dass werdende Väter beim Arbeitgeber Bund künftig fünf statt wie bisher zwei Tage Vaterschaftsurlaub erhalten. Die Personalvertreter bezeichnen die Vorschläge des Bundesrats als unausgereift und kleinlich.

    Dieter Kohler

  • Lokale Hochwasser-Prognosen verbessert

    In der Schweiz besteht beim Hochwasserschutz Nachholbedarf. Nötig wären vor allem genauere lokale Unwetter- und Hochwasser-Prognosen.

    Meteorologen und Hydrologen haben nun an einer Veranstaltung von Meteo Schweiz in Zürich erklärt, man sei einen Schritt weiter. Worin bestehen die Fortschritte?

    Casper Selg im Gespräch mit Alexander Grass

  • Neue Argumente für Gegner von Natelantennen

    Gemeinden dürfen Mobilfunkantennen in der Nähe von Sport- und Kinderspielplätzen nicht grundsätzlich verbieten, um die Bevölkerung vor Strahlung zu schützen. Dies hat das Bundesgericht entschieden.

    Dieses Urteil ist nur auf den ersten Blick eine Niederlage der Antennen-GegnerInnen. Denn das höchste Schweizer Gericht gibt ihnen neue Argumente in die Hand.

    Pascal Krauthammer

  • Rekordschäden durch Waldbrände in Griechenland

    Auf dem Peloponnes sind die meisten Brände gelöscht oder unter Kontrolle. Erst jetzt wird es möglich, das gewaltige Ausmass der Katastrophe zu erkennen: Waldflächen in der Grösse Luxemburgs sind zerstört.

    Werner van Gent

  • Angola lässt neue Hauptstadt bauen

    Der brasilianische Architekt Oscar Niemeyer soll am Bau der neuen angolanischen Hauptstadt mitwirken. Dies löst Kopfschütteln aus.

    Denn einerseits wird Niemeyer im kommenden Dezember bereits 100 Jahre alt. Und andererseits stellen sich viele die Frage, ob Angola nicht ein paar dringendere Probleme zu lösen hätte, als sich eine neue Hauptstadt zu verpassen.

    Ruedi Küng

  • Lucerne Festival geht in die Offensive

    In Paris ist Pierre Boulez mit der Idee eines flexiblen Saales für das zeitgenössische Musiktheater gescheitert. Nun soll er bis 2012 in Luzern gebaut werden. Der Standort ist noch nicht bekannt, doch haben Mäzene schon 100 Millionen Franken zugesichert.

    Damit könnte das Lucerne Festival zum Konkurrenten von Salzburg werden.

    Christoph Brander

  • London enthüllt Statue von Nelson Mandela

    Nach jahrelangem Streit ist in London ein Denkmal für den ehemaligen südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela enthüllt worden. Der 89-jährige Mandela wohnte der Zeremonie persönlich bei.

    Die 2,74 Meter grosse Bronzestatue steht auf dem Parliament Square unweit des Big Ben und des britischen Parlaments. Um einen geeigneten Platz für das Denkmal war immer wieder gestritten worden.

    Martin Alioth

  • Fremdenhass in Saudi-Arabien verbreitet

    Vier indonesische Dienstmägde sind von der saudischen Familie, bei der sie arbeiteten, angegriffen und schwer verprügelt worden. Zwei der Frauen starben, die beiden anderen erlitten schwere Verletzungen.

    Als die eine der beiden Überlebenden das Spital verlassen konnte, wurde sie verhaftet. Ob die Gewalttäter bestraft werden, ist völlig offen. Dieser Fall ist zwar besonders krass, aber ein Einzelfall ist er nicht.

    Fredy Gsteiger

Autor/in: Casper Selg