Lärm macht Menschen krank

  • Mittwoch, 16. April 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 16. April 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 16. April 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

In der Schweiz verursacht Lärm jährliche Gesundheitskosten von 125 Millionen Franken.

Weitere Themen:

In einem Jahr wird die staatliche Milch-Kontingentierung abgeschafft.

In Simbabwe klammert sich Diktator Robert Mugabe mit Gewalt an die Macht.

In Guatemala soll Mord an Frauen besonders hart bestraft werden.

Beiträge

  • Lärm macht krank

    Über eine Million Menschen in der Schweiz leben in einer lärmigeren Umgebung, als das Gesetz erlaubt. Dieser Lärm macht krank und er kostet viel Geld.

    Allein der Strassen- und Baulärm kostet jedes Jahr eine Milliarde Franken. Der überwiegende Teil geht auf das Konto von Mietzinsausfällen, weil lärmige Wohnungen günstiger sind oder die Liegenschaften wegen Lärm an Wert verlieren.

    Der Rest, 125 Millionen Franken, fallen als Gesundheitskosten durch lärmbedingte Krankheits- oder Todesfälle an.

    Monika Zumbrunn

  • Mugabe will nicht gehen

    Drei Wochen nach den Wahlen in Simbabwe steuert Diktator Robert Mugabe einen zweiten Wahlgang an. Er ist entschlossen, ihn zu gewinnen, wenn nötig mit üblen Methoden.

    Regierungstreue Schlägertrupps sollen ihren Rachefeldzug auf Anhänger der Opposition bereits begonnen haben. Zwei Menschen wurden getötet, 50 verhaftet und über 200 verletzt. Als kleine Hoffnung bleibt nur der Uno-Sicherheitsrat.

    ARD-Korrespondent Claus Stäcker

  • Freiheit kann für Milchbauern teuer werden

    In einem Jahr wird die staatliche Kontingentierung für Milch abgeschafft. Die Schweizern Bauern werden frei sein, so viel Milch auf den Markt zu bringen, wie sie wollen. Aber diese Freiheit löst Angst aus.

    Die Bauern haben Angst vor neuen Milch-Seen, Butter-Bergen und vor allem vor sinkenden Preisen. Der Dachverband versucht darum verzweifelt, die Bauern geeint in den Markt zu führen.

    Dominik Meier

  • Mord an Frauen drakonisch bestrafen

    Im guatemaltekischen Strafrecht gibt es eine neue Kategorie: Femicidio, der Mord an einer Frau. Dieser soll künftig drakonisch bestraft werden.

    Warum braucht es spezielles Gesetz gegen Mord an Frauen? Diese Frage geht an Toni Keppeler, Journalist und Experte für Zentralamerika.

    Martin Durrer

  • Zug der Erinnerung unterwegs nach Auschwitz

    Im November ist der Zug der Erinnerung in Deutschland gestart. Sein Ziel ist Auschwitz. Der Zug dokumentiert das Schicksal jüdischer Kinder und Jugendlicher, die während des Nationalsozialismus quer durch Europa zu den Konzentrationslagern deportiert wurden.

    Zudem erinnert er an die verheerende Rolle der damaligen Reichsbahn in Hitlers Vernichtungsmaschinerie. Vor diesem Hintergrund ist es irritierend, dass die Ausstellungsmacher seit Monaten mit dem Chef der Deutschen Bahn darüber streiten müssen, wo der Gedenk-Zug halten darf.

    Ursula Hürzeler

  • Belgien feiert das Atomium

    Belgien erinnert sich dieser Tage an die Zeit des grossen Optimismus, als das kleine Land ganz kurz der Mittelpunkt der Welt war: 1958 während der Weltausstellung. Vom Optimismus ist kaum etwas geblieben, von den Bauten nur das Wahrzeichen der Ausstellung, das Atomium in Brüssel.

    Es erinnert an eine Aufbruchstimmung mit ihrem fast naiven Glauben an Technik und Fortschritt. Am 17. April feiert Belgien den Beginn der Expo vor 50 Jahren und damit auch den Geburtstag des Atomiums.

    Thomas Oberer

Moderation: Martin Durrer, Redaktion: Anneliese Tenisch