Libanons Premier reagiert auf Unruhen

  • Samstag, 10. Mai 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 10. Mai 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Samstag, 10. Mai 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Nach tagelangen blutigen Kämpfen zwischen Anhängern der Regierung und Hisbollah-Millizen hat der libanesische Premier Fuad Siniora der radikal-schiitischen Organisation den Kampf angesagt.

Weitere Themen:

Trotz der grossen Not nach der Wirbelsturm-Katastrophe in Burma hat die Militär-Junta über eine neue Verfassung abstimmen lassen.

Die Hedgefunds haben in der Finanzkrise kaum Geld verloren und wollen jetzt noch mehr verdienen.

Schweizer Parlamentarier berichten über ihren Besuch in Kosovo.

Beiträge

  • Libanons Premier machtlos

    In Libanon hat sich Premier Fuad Siniora erstmals nach Ausbruch der blutigen Kämpfe zu Wort gemeldet. Er warf der schiitischen Hisbollah-Miliz einen bewaffneten Putsch gegen die Demokratie vor.

    Das libanesische Militär hat inzwischen zwei Entscheidungen der pro-westlichen Regierung gegen die Hisbollah zurückgenommen. Das wird als Zeichen des Zugeständnisses an die schiitische Miliz gesehen.

    Die Hisbollah hatte in den vergangenen Tagen fast alle muslimischen Viertel Beiruts unter ihre Kontrolle gebracht.

    Frage an Birgit Kaspar in Beirut: Was genau hat Premier Siniora gesagt?

    Martin Durrer

  • Burma stimmt ab trotz grosser Not

    Trotz der verheerenden Zustände nach dem Wirbelsturm hat die Junta in Burma die Not leidenden Menschen über ein umstrittenes Referendum über die Verfassung abstimmen lassen.

    Von den 1,5 bis 2 Millionen Not leidenden Menschen in Burma haben nach Angaben der Uno bisher erst rund eine halbe Million Hilfslieferungen erhalten.

    Trotz zahlreicher Appelle behinderte die Junta die internationalen Helfer weiter dabei, die von der Katastrophe heimgesuchten Menschen zu versorgen.

    Sie weigerte sich auch, den Termin für die Abstimmung über die Verfassung zu verschieben. In den meisten Landesteilen waren die Wahllokale geöffnet, nur in den am schwersten betroffenen Gebieten wurde die Abstimmung um zwei Wochen verschoben.

    Martin Durrer

  • Hedgefunds profitieren von Finanzkrise

    Die internationale Finanzkrise hat die grossen Hedgefunds kaum in Bedrängnis gebracht. Obwohl die Krise noch nicht ausgestanden ist, stehen sie vor rosigen Zeiten.

    Die internationale Finanzkrise hat grosse und grösste Banken in Bedrängnis gebracht. Einige sogar in arge Schräglage.

    Noch ist die Krise nicht ausgestanden, aber schon ist klar, dass die Hedgefunds davon profitieren können, dass die Banken nun ihre hochriskanten Geschäfte abstossen wollen.

    Barbara Widmer

  • Parlamentarier besuchten Kosovo

    Acht Nationalräte der aussenpolitischen Kommission sind von einer Reise durch den Balkan zurückgekehrt. Sie wollten sehen, wie sich Kosovo nach der Unabhängigkeit entwickelt hat.

    Die Parlamentarier gehören zur Kommission des Nationalrats, die dem Bundesrat im Februar empfohlen hatte, die Unabhängigkeit Kosovos zu anerkennen.

    Auf ihrer fünftägigen Reise machten sie auch in der serbischen Hauptstadt Belgrad Halt. Die Beziehungen zu Serbien sind seit der Anerkennung der unabhängigen serbischen Provinz Kosovo durch die Schweiz belastet.

    Oliver Washington

Moderation: Martin Durrer, Redaktion: Urs Bruderer