Nationalrat für mehr Solidarität unter Krankenkassen

  • Donnerstag, 4. Oktober 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 4. Oktober 2007, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 4. Oktober 2007, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Der Nationalrat will die Jagd der Krankenversicherer auf so genannt gute Risiken eindämmen.

Weitere Themen:

Der Ständerat will Steuerhinterziehern eine Chance geben.

Die Lawine an der Jungfrau wurde offenbar von den Soldaten selber ausgelöst.

Das Kunsthaus Zürich und die Villa Flora in Winterthur stellen Werke des Westschweizer Künstler Félix Vallotton aus. 

Beiträge

  • Nationalrat für mehr Solidarität unter Krankenkassen

    Der Nationalrat will den Risikoausgleich zwischen den Krankenkassen verfeinern. Er hat entsprechende Anpassungen in der obligatorischen Krankenversicherung gegen den Willen der SVP beschlossen.

    Neu sollen Kassen, die viele ältere kränkliche oder gar chronisch kranke Menschen unter ihren Kunden haben, höhere Ausgleichszahlungen erhalten. Die grossen Versicherer sind zufrieden, denn dieser verfeinerte Ausgleich eröffnet ihnen neue Möglichkeiten.

    Gaby Szöllösy

  • Ständerat sagt Ja zu kleiner Steueramnestie

    Der Ständerat will reuigen Steuersündern auf den Pfad der Tugend zurückhelfen. Er hat ein Gesetz für eine straflose Selbstanzeige gutgeheissen.

    Erben, die eine Steuerhinterziehung des Erblassers anzeigen, sollen dabei besonders generös behandelt werden. Offene Fragen bleiben bei der Rückforderung von unrechtmässig bezogenen staatlichen Leistungen.

    Priscilla Imboden

  • Soldaten lösten Lawine an der Jungfrau selber aus

    Nach dem Bergdrama an der Jungfrau leitet die Militärjustiz ein Strafverfahren gegen die zwei Bergführer ein. Sie werden der mehrfachen fahrlässigen Tötung verdächtigt.

    Die Experten des Instituts für Schnee- und Lawinenforschung sagen, die Soldaten hätten die Lawine vermutlich selber ausgelöst. Wieso kommen die Experten zu diesem Schluss?

    Anita Richner im Gespräch mit Alexander Sautter

  • Tauwetter zwischen Nord- und Südkorea

    Die Präsidenten Nord- und Südkoreas, Kim Jong Il und Roh Moo Hyun, haben sich zum Abschluss ihres historischen Gipfels für einen Friedensvertrag und das Ende des nordkoreanischen Atomprogramms ausgesprochen.

    Der Gipfel sei in einer angenehmen Gesprächsatmosphäre verlaufen, heisst es von beiden Seiten. Das war am ersten Gipfel vor sieben Jahren noch anders. Wie kam es zu diesem Wandel?

    ARD-Korrespondent Peter Kujath

  • Ex-Aussenminister Joschka Fischer stellt Memoiren vor

    Der frühere deutsche Aussenminister Joschka Fischer hat in Berlin seinen ersten Erinnerungsband über die rot-grüne Regierungsphase vorgestellt. 444 Seiten stark ist er und Fischer hat ihn, wie er beteuerte, von A bis Z selbst geschrieben.

    Ursula Hürzeler hat darin geblättert und Joschka Fischer bei der Buchpräsentation in Berlin beobachtet.

  • Microsoft will in der Schweiz mehr Geld verdienen

    Microsoft-Chef Steve Ballmer ist an einer Podiumsveranstaltung in Zürich aufgetreten. Der Software-Gigant halte am bisherigen Geschäftsmodell fest,  wolle aber in neue Geschäftsfelder vorstossen, sagte er. Dazu zählen Computerspiele, Spielkonsolen, MP3-Player und Internetfernsehen.

    Dabei spielt auch die Schweiz eine Rolle.

    Beat Soltermann

  • Pakistanischer Präsident Musharraf will im Amt bleiben

    Am 7. Oktober wählen die Pakistaner einen neuen Präsidenten. Der bisherige Präsident und General, Pervez Musharraf, steckt mitten in hektischen Verhandlungen mit der grössten Oppositionspartei.

    Doch niemand zweifelt daran, dass er sich für weitere fünf Jahre im Amt bestätigen lassen kann. Denn in den vergangenen Monaten hat er kompromisslos nur dieses eine Ziel verfolgt.

    René Schell

  • Ecuadorianischer Präsident strebt nach mehr Macht

    Ecuadors Präsident Rafael Correa hat sich zum Sieger der Wahl zur verfassungsgebenden Versammlung erklärt. Die Versammlung soll das politische System in dem von sozialen Gegensätzen gespaltenen Andenstaat mit einer neuen Verfassung umgestalten.

    Correa hat sie aufgerufen, das Parlament aufzulösen und eine Neuwahl aller politischen Ämter anzusetzen.

    Ulrich Achermann

  • Ausstellungen zu Félix Vallotton

    Mit seinen Bildern öffnete Félix Vallotton (1865-1925) zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Türen zu intimen bürgerlichen Welten. Unter dem Titel «Idylle am Abgrund» zeigt das Kunsthaus Zürich bis am 13. Januar 2008 insgesamt 90 Gemälde.

    Bis am 28. September 2008 ist Félix Vallotton auch in der Villa Flora in Winterthur zu Gast. Beleuchtet wird hier seine Freundschaft mit der Mäzenaten-Familie Arthur und Hedy Hahnloser.

    Gabriela Christen

Autor/in: Anita Richner